JETZT: Jerome Powell: DOJ drohte mit strafrechtlichen Anklagen gegen die Fed wegen ihrer Haltung zu Zinssätzen
Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, erklärte, dass das Justizministerium die Zentralbank mit Vorladungen versorgt und eine strafrechtliche Anklage wegen seiner Aussage vor dem Kongress über Baumaßnahmen am Hauptquartier drohte, die er als "Vorwände" bezeichnete, um die Unabhängigkeit der Fed bei Zinssätzen zu untergraben.
Wichtige Erkenntnisse
Justizministeriums-Aktion: Das Justizministerium erließ am 9. Januar 2026 Großjury-Vorladungen an die Federal Reserve bezüglich einer 2,5-Milliarden-Dollar-Umbaumaßnahme am Hauptquartier und Powells Aussage zum Projekt.
Powells Reaktion: In einer öffentlichen Videobotschaft am Sonntag, den 11. Januar 2026, betonte Powell, dass die Drohungen eine direkte Folge der Tatsache seien, dass die Fed Zinssätze aufgrund wirtschaftlicher Bedingungen festlege und nicht aufgrund der Forderungen von Präsident Trump nach Zinssenkungen.
Politischer Kontext: Die Maßnahme wird als eine erhebliche Eskalation im fortlaufenden Konflikt zwischen Präsident Trump und der unabhängigen Behörde angesehen, die er wiederholt dafür kritisiert hat, dass sie Zinssätze nicht schneller senkt.
Unabhängigkeit auf dem Spiel: Powell betonte, dass das zentrale Thema die Fähigkeit der Fed sei, die Geldpolitik frei von politischem Druck oder Einschüchterung durchzuführen, ein Prinzip, das für die langfristige wirtschaftliche Stabilität entscheidend ist.