Südkorea wird Unternehmensinvestitionsverbote aufheben #加密货币
Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde FSC bereitet die Beendigung des seit 2017 bestehenden, neun Jahre andauernden Verbots für Unternehmensinvestitionen in Kryptowährungen vor und erlaubt nun börsennotierten Unternehmen und professionellen Institutionen, echtes Geld in Kryptowährungen zu investieren.
1. Einzelheiten
Die neuen Regelungen lauten grob gesagt:
Unternehmen dürfen maximal 5 % ihres Kapitals in Kryptowährungen investieren
Nur die 20 marktstärksten Kryptowährungen sind erlaubt
Transaktionen dürfen nur an den fünf regulierten südkoreanischen Börsen stattfinden
USDT und andere US-Dollar-gebundene Stablecoins sind noch Gegenstand der Diskussion und wurden noch nicht vollständig genehmigt
FSC-Beamte erklärten, dass die endgültigen Regeln in den Monaten Januar bis Februar veröffentlicht werden. Sobald die Regeln in Kraft treten, können Unternehmen direkt auf den Markt mit Investitions- und Finanzzwecken zugreifen.
Laut Medienberechnungen könnten Hunderte Billionen südkoreanischer Won in den Kryptomarkt fließen. Zum Beispiel könnte der südkoreanische Internet-Riese Naver, wenn er die Obergrenze von 5 % ausnutzt, theoretisch direkt 10.000 Bitcoin kaufen.
Sobald der Weg für Unternehmensinvestitionen freigegeben ist, könnte die Entwicklung von staatlichen Stablecoins und Bitcoin-ETFs deutlich beschleunigt werden. In Südkorea herrscht bereits ein starkes öffentliches Verlangen nach Kryptowährungs-ETFs – es fehlt nur noch die Zustimmung der Aufsichtsbehörden.
2. Praktische Herausforderungen:
In der Vergangenheit waren viele große südkoreanische Unternehmen gezwungen, im Ausland Kryptowährungen zu kaufen. Wenn nun innerhalb Südkoreas gekauft werden kann, entfällt der Umweg ins Ausland.
Die südkoreanische Regierung hat CBDC und Stablecoins bereits in ihre nationale Wirtschaftsstrategie aufgenommen.
Ziel ist es, bis 2030 25 % der staatlichen Gelder mit zentralbankgebundenen Digitalwährungen zu verwalten.
Gleichzeitig werden Stablecoin-Emittenten lizenziert, müssen eine 100-prozentige Rückstellung gewährleisten und die Rückzahlung garantieren
