Der Chef der Federal Reserve ist wegen einer strafrechtlichen Untersuchung in der Kritik.

Dies ist das erste Mal in der Geschichte der USA, dass ein amtierender Präsident strafrechtliche Maßnahmen gegen den Chef der Zentralbank ergreift.

Am 9. Januar erhielt das Justizministerium eine Anhörungsaufforderung, am 11. Januar wurde offiziell ein Ermittlungsverfahren eröffnet, woraufhin die Futures des US-Aktienmarkts sofort unter Druck gerieten.

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Auf der Oberfläche geht es um Baukorruption, in Wirklichkeit aber um Machtspiele

Trump wirft Powell vor, bei der Renovierung des Hauptquartiers der Federal Reserve schlecht verwaltet zu haben, wobei die Budgets von 2,5 Milliarden auf 4,1 Milliarden anstiegen. Das Justizministerium prüft, ob Powell bei seiner Anhörung vor dem Kongress im Juni letztes Jahr gelogen hat.

Aber bei großen Projekten gibt es doch immer Überbudgets, oder nicht?

Was Trump wirklich will, ist, dass Powell die Zinssätze senkt.

Powell reagierte unverblümt: Am Abend des 11. erklärte er in einem Video, dass dies die härteste Stellungnahme seiner Amtszeit sei: „Die strafrechtlichen Anklagen sind ein Vorwand, der wahre Grund ist, dass der Präsident die Zinssätze kontrollieren möchte.“

Dass ein Zentralbankchef öffentlich den Präsidenten herausfordert, ist in der Geschichte der Federal Reserve äußerst selten.

Noch wichtiger ist, dass Powells Amtszeit im Mai endet und Trump bereits einen Nachfolger vorbereitet hat.

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Für die Kryptowelt könnte dies ein Signal sein

Gestern fielen die US-Aktien-Futures, doch $BTC schwankte bei 90.000 und folgte dem Rückgang nicht.

Die Märkte warten auf zwei mögliche Ergebnisse:

Trump gewinnt → Zinssenkung, Liquiditätserhöhung → BTC positiv

Powell gewinnt → Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Dollars → BTC ebenfalls positiv

Diese Auseinandersetzung, egal wer gewinnt, scheint $BTC nicht zu schaden zu lassen.