1. Übersicht über das Walrus-Protokoll
Das Walrus-Protokoll ist ein dezentrales Speicherprotokoll, das natively auf der Sui-Blockchain aufgebaut ist.
Das zentrale Ziel von Walrus ist die Lösung folgender Probleme:
> Speicherung großer Datenmengen zu niedrigen Kosten, mit hoher Skalierbarkeit und direkter Nutzung für on-chain-Anwendungen.
Während traditionelle Blockchains nur für die Speicherung kleiner Metadaten geeignet sind, wurde Walrus dafür konzipiert, folgende Daten zu speichern:
NFT-Medien (Bilder, Videos, Audio)
KI-/ML-Daten
Game-Assets
Social-Daten
On-chain-agnostische Anwendungs-States, die dennoch on-chain verifizierbar sind
Kurz gesagt:
> Sui = Ausführungsschicht, Walrus = Datenebene
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2. Probleme, die Walrus löst
❌ Einschränkungen traditioneller Blockchains
Das Speichern großer Daten ist sehr teuer
Nicht optimal für Medien- und KI-Daten
Abhängigkeit von zentralen, externen Speicherlösungen (AWS, Google Cloud)
❌ Einschränkungen aktueller dezentraler Speicherlösungen
Projekt Einschränkungen
IPFS Keine starken Anreize, schwierig, langfristige Datenverfügbarkeit sicherzustellen
Arweave Hohe Anfangskosten, geringe Flexibilität
Filecoin Komplex, hohe Latenz, wenig geeignet für Echtzeit-Apps
👉 Marktlücke:
Ein schneller, kostengünstiger Speicherlayer mit tiefer Integration in Smart Contracts.
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3. Die Lösung des Walrus-Protokolls
🔧 Kernarchitektur
Walrus verwendet:
Erasure Coding → Aufteilung der Daten zur Verbesserung der Robustheit
Parallelität → Ausnutzung der parallelen Verarbeitungsfähigkeiten von Sui
Move-basierte Integration → direkter Zugriff von Smart Contracts auf die Daten
Größter Unterschied:
> Walrus ist nicht nur ein Speicher, sondern ein "programmierbarer Speicher".
⚡ Technische Vorteile
Hohe Durchsatzleistung (geeignet für Spiele, Social, KI)
Niedrige Latenz
Verifizierbarkeit on-chain
Native Kompatibilität mit Sui

