EUR/USD blickt auf 1.1700, da die Schwäche des US-Dollars an Fahrt gewinnt 💹

EUR/USD legte leicht von den Tageshöchstständen nahe 1.1700 zurück, bleibt aber 0,4 % im Tagesverlauf höher, da der US-Dollar zunehmenden Druck durch politische Unsicherheit und globale Spannungen erfährt.

US-Dollar unter Druck 🇺🇸

Der US-Dollar gerät weiter unter Druck, da die Besorgnis über die Unabhängigkeit der Fed zunimmt. Berichte deuten darauf hin, dass der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, wegen seiner Aussage vor dem Senat zur Renovierung des Fed-Hauptsitzes in Washington unter einer strafrechtlichen Untersuchung steht. Powell bezeichnet den Ermittlungsprozess als "ohne Präzedenzfall" und sieht darin politischen Druck, um Zinssätze zu beeinflussen.

Stimmung in der Eurozone verbessert sich 🇪🇺

Der Sentix-Investorenstimmungsindex für die Eurozone verbesserte sich im Januar auf -1,8 nach -6,2 im Dezember und markiert damit die beste Bewertung in sechs Monaten. Obwohl die positive Stimmung den Euro zunächst wenig stärkte, zeigt sie ein zunehmendes Vertrauen unter Anlegern.

Geopolitische Risiken 🌍

Steigende Spannungen im Iran und die Drohung mit einer US-Intervention unterstützen weiterhin sichere Flüsse in Währungen wie den USD. Allerdings überwiegt derzeit die politische Unsicherheit rund um die Fed diese Bedenken und hält EUR/USD auf hohem Niveau.

Technische Prognose 🔍

Support: 1.1615 (Tiefpunkte vom 8. bis 9. Dezember), 1.1590 (Tiefpunkt vom 2. Dezember)

Widerstand: 1,1700 (Kanaloberkante & Hoch vom 7. Januar), 1,1742 (Hoch vom 6. Januar)

EUR/USD hat sich stark von den einmonatigen Tiefpunkten nahe 1,1620 erholt und wichtige technische Barrieren durchbrochen. Der MACD im 4-Stunden-Chart hat die Signallinie überschritten, was auf abnehmende bärische Dynamik hindeutet, während der RSI über 50 gestiegen ist und erneut aufwärtsgerichtete Stärke zeigt. Ein Durchbruch über 1,1700 könnte den Weg zu 1,1742 freimachen, während ein Rücksetzer möglicherweise Unterstützung bei 1,1615 finden könnte.

Marktprognose

Anleger achten auf kommende US-Daten, darunter die Veröffentlichung des CPI und Reden der Fed, die die nächsten Schritte des Dollars beeinflussen könnten. Gleichzeitig bleiben die Grundlagen der Eurozone relativ stabil, und die technische Dynamik spricht weiterhin für einen weiteren Aufwärtstrend von EUR/USD in kurzer Frist.

💡 Schlussfolgerung: Aufgrund politischen und marktbedingter Druck auf den US-Dollar könnte EUR/USD in den kommenden Sitzungen eine wichtige Widerstandslinie nahe 1,1700 testen. Händler sollten makroökonomische Entwicklungen genau verfolgen und das Risiko entsprechend managen.

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