Vor einigen Tagen bemerkte ich in einer Veröffentlichung, dass die Preisdistortion, hervorgerufen durch irrationale Angebote, mangelnde Disziplin und aus der Notlage getroffene Entscheidungen, letztendlich zu einer schwerwiegenden Störung auf dem P2P-Markt führen würde.
Heute ist das Ergebnis offensichtlich: Der Verkaufspreis von USDT liegt unter dem Kaufpreis, eine Anomalie, die mangelnde Markteffizienz, schlecht verwaltete Überangebot und einen klaren Verlust von Wertbezug widerspiegelt. Diese Praxis nutzt dem Ökosystem nicht, sondern frisst die Liquidität auf, verringert Margen und erhöht das Risiko für alle Beteiligten.
Die ständige Abwärtstendenz der Preise, ohne Berücksichtigung von Kosten, Volumen oder sich änderndem Kontext, verschärft das Problem und beschleunigt den Niedergang des lokalen Marktes. Verhalten dieser Art entspricht nicht nachhaltigen Geschäftsstrategien, sondern reaktiven Maßnahmen, die letztendlich die Gemeinschaft beeinträchtigen.
Es ist schwer nachzuvollziehen, warum dieses Muster der Selbstzerstörung des Marktes immer wieder auftritt, wo der Wettbewerb nicht mehr effizient ist, sondern zu einem Faktor des Zusammenbruchs wird. Die eigentliche Frage lautet heute nicht, wer die Schuld trägt, sondern wie lange es dauern wird, bis der Markt das Gleichgewicht und die Rationalität bei der Preisbildung wiederherstellt.
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