Um die Einheit von Wissen und Handeln zu erreichen, reicht reiner 'Willenskraft' allein bei weitem nicht aus, da Willenskraft ein verbrauchbares Gut ist. Wir müssen uns auf 'Regeln' und 'Gewohnheiten' verlassen, um die menschliche Natur zu zügeln. Du musst deinen Handelsentscheidungsprozess 'programmieren'.
Erstens, stelle alle Pläne im Voraus fest. In ruhigen Momenten vor dem Marktstart erstelle eine detaillierte Kampfmappe: zu welchem Kurs einsteigen, zu welchem Kurs aussteigen, wie im Falle unerwarteter Ereignisse reagieren. Während des Handels agierst du nur als Ausführer, nicht als Entscheider. Wie ein Soldat auf dem Schlachtfeld, der bei Signalhornangriff anstürmt und bei Rückzugszeichen sich zurückzieht, ohne jegliche persönliche Emotionen.
Zweitens, lerne, ehrlich zu dir selbst zu sein, und errichte ein strenges Feedback-System zur Nachbesprechung. Wenn du aus impulsivem Handeln deiner Strategie widersprochen hast, auch wenn der Deal letztendlich Gewinn gebracht hat, solltest du in deinem Nachbesprechungstagebuch streng einen 'Fehler' eintragen; wenn du den Stopp-Loss strikt eingehalten hast, auch wenn du Verluste erlitten hast, solltest du dir selbst ein Daumen hoch geben, denn du hast eine 'richtige' Handlung getroffen. Nur wenn du ein Bewertungssystem aufbauen kannst, das auf 'Durchsetzungsvermögen' statt auf kurzfristige Gewinne oder Verluste basiert, kannst du allmählich den Abstand zwischen 'Wissen' und 'Handeln' verringern.
Es ist spät geworden. Denke an einen Satz: Durchsetzungsvermögen ist die Seele eines Handelssystems. Eine perfekte Strategie ist ohne Durchsetzung nur ein leeres Papier. Sei der Herr deines Verhaltens, kein Sklave deiner Emotionen. Das ist der einzige Weg zu stabilem Gewinn.
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