Das Paar USD/CHF schwächte sich am Montag ab, sank unter die wichtige psychologische Marke von 0,8000, da Anleger aufgrund eskalierender geopolitischer Spannungen und wachsender Bedenken bezüglich der Unabhängigkeit der US-Notenbank in sichere Anlagen umschwenkten.

Zum Zeitpunkt der Erstellung handelte USD/CHF nahe bei 0,7970, ein Minus von rund 0,55 % am Tag, was eine vierfache Gewinnserie beendete.

Sichere-Haven-Ströme stärken den Schweizer Franken

Der Schweizer Franken (CHF) gewann an Stärke, da sich das globale Risikobewusstsein verschlechterte. Erhöhte geopolitische Spannungen im Nahen Osten haben Anleger dazu veranlasst, sich von risikobehafteten Anlagen abzuwenden und in traditionelle sichere Häfen zu fliehen.

Die Marktvorsicht nahm nach der Warnung von US-Präsident Donald Trump an Teheran zu, die Gewalt gegen Demonstranten zu unterlassen, und der Andeutung möglicher Maßnahmen, falls sich die Lage verschärft. In Reaktion darauf warnten iranische Behörden vor jeder Intervention durch die Vereinigten Staaten oder Israel, was die Risikoscheu auf globalen Märkten weiter verstärkte.

Weitere Unsicherheiten entstanden in Europa, wo Diskussionen über eine verstärkte militärische Präsenz in Grönland und der Arktis zu weiterer geopolitischer Unruhe beigetragen haben. Der Vereinigte Königreich und Deutschland sollen tiefere Beteiligungen erwägen, wobei NATO-nahe Vorschläge im Gespräch sind.

Erwartungen zur SNB-Politik stützen den CHF

Der Schweizer Franken erhält zudem Unterstützung durch Erwartungen hinsichtlich der Schweizer Nationalbank (SNB). Die Inflation in der Schweiz stieg im Dezember leicht auf 0,1 % im Jahrzehnt, ihrem ersten Anstieg seit Juli, bleibt aber nahe am unteren Ende des Zielbereichs der SNB von 0 % bis 2 %.

Diese Daten stützen die Ansicht, dass die SNB die Zinssätze in den kommenden Sitzungen wahrscheinlich bei 0 % belassen wird, während sie eine allmähliche Inflationssteigerung im Zuge der wirtschaftlichen Erholung zulässt – eine Haltung, die weiterhin die Stabilität des CHF untermauert.

US-Dollar unter Druck durch Fed-Bedenken und Zinssenkungserwartungen

Auf der anderen Seite bleibt der US-Dollar aufgrund politischer und institutioneller Unsicherheiten unter Druck. Das Anlegervertrauen verschlechterte sich nach Berichten, dass die Bundesstaatsanwaltschaft eine strafrechtliche Ermittlung gegen Fed-Chef Jerome Powell eröffnet hat, die sich auf eine Renovierung des Hauptsitzes der Fed in Washington und mögliche Probleme bei der Aussage vor dem Kongress konzentriert.

Diese Entwicklungen haben erneut Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve hervorgerufen und mindern das Vertrauen in den Greenback.

Zusätzlich bestehen weiterhin Erwartungen, dass die USA weitere Zinssenkungen vornehmen werden, was die Stärke des USD begrenzt. Die jüngsten Daten zum Arbeitsmarkt zeigten, dass die Nonfarm Payrolls im Dezember um nur 50.000 gestiegen sind, was unter den Erwartungen der Märkte von 60.000 lag, und verstärkt die Befürchtungen einer geldpolitischen Lockerung, obwohl die Arbeitslosenquote leicht auf 4,4 % sank.

Ausblick

Angesichts der erhöhten geopolitischen Risiken, ungelöster Unsicherheiten rund um die Fed und steigender Erwartungen an Zinssenkungen bleibt der USD/CHF weiterhin anfällig für weitere Abwärtsbewegungen, insbesondere solange er unter der Marke von 0,8000 notiert. Die anhaltende Nachfrage nach sicheren Häfen könnte die Schweizer Franc in naher Zukunft weiter stützen.

Marktübersicht

  • USD/CHF: ~0,7970

  • Tagesänderung: -0,55%

  • Wichtige Widerstandsstelle: 0,8000

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