Die 235%-Frage: Nähert sich die globale Verschuldung endlich einer Stabilisierung?

Während die globale Verschuldung von ihrem Höhepunkt während der Pandemie zurückgegangen ist, bleibt das "neue Normal" eine beeindruckende 235 % des weltweiten BIP. Doch die Geschichte geht nicht mehr um die Gesamthöhe – sondern darum, wer die Rechnung trägt.

Die große Tauzieherei

Wir beobachten eine historische Verschiebung dahingehend, wo das weltweite Geld geschuldet wird. Während das Gesamtvolumen stabilisiert ist, haben sich die Akteure gewechselt:

Staatliche Kreditaufnahme steigt: Die öffentliche Verschuldung liegt nun bei 93 % des BIP, getrieben von anhaltenden Defiziten und den steigenden Kosten für die Zinszahlungen alter Kredite.

Der private Sektor zieht sich zurück: Die Verschuldung von Haushalten und Unternehmen ist auf 143 % des BIP gesunken, da hohe Zinssätze Familien und Unternehmen zwingen, ihre Ausgaben zu strecken.

Eine Welt in zwei Hälften

Die "Stabilität" ist eine Illusion der Durchschnittswerte. Die Verschuldung steigt in wichtigen Volkswirtschaften wie China (jetzt bei 294 % Gesamtverschuldung pro BIP) und den Vereinigten Staaten, während viele Schwellenländer unter einer "Refinanzierungsmauer" leiden, da Billionen an Schulden zu höheren Zinssätzen fällig werden.

Die Welt hat aufgehört, mit Rekordgeschwindigkeit neue Schulden aufzubauen, aber die Kosten, diese Schulden zu tragen, waren noch nie so hoch. Da die Zinssätze weiterhin "höher für länger" bleiben, beginnt der Druck auf die Staatsbudgets erst jetzt.

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