US-Bundesbehörden untersuchen einen weiteren Fall von Betrug im Bereich Kryptowährung, der eine gefälschte romantische Beziehung beinhaltet, und wollen diesmal digitale Vermögenswerte im Wert von etwa 200.000 US-Dollar beschlagnahmen. Laut Staatsanwälten sind die Mittel mit einem sorgfältig geplanten Online-Investment-Betrug verknüpft.
Die US-Justizbehörde in Massachusetts bestätigte, dass am 12. Januar 2026 eine Beschlagnahmeerklärung eingereicht wurde, die 200.039,646 USDT betrifft, die laut Ermittlern durch Manipulation auf einer Online-Dating-Plattform erlangt wurden. Der Fall ist Teil einer breiteren Welle sogenannter Romantik-Investitionsbetrügereien, die in den letzten Jahren stark zugenommen haben.
Wie das Schema funktionierte: Vertrauen zuerst, Geld später
Die Ermittlungen begannen im April des vergangenen Jahres, als Bundesagenten eine Untersuchung zu einem Fall aufnahmen, bei dem ein Bewohner aus Massachusetts Opfer einer anspruchsvollen Online-Betrugsmasche wurde. Laut dem Justizministerium verfolgte die Operation das bekannte Modell des „Pig-Butchering“ – ein Betrugsplan, bei dem Betrüger langsam Vertrauen aufbauen, bevor sie ihre Opfer finanziell ausbeuten.
Das Opfer wurde ursprünglich über die Dating-App Tinder von einer Person kontaktiert, die den Namen „Nino Martin“ benutzte. Nachdem eine Beziehung aufgebaut wurde, wurde die Kommunikation auf WhatsApp verlegt, wo der Betrüger behauptete, ein professioneller Finanzberater zu sein. Im Laufe der Zeit wurde das Opfer davon überzeugt, dass es durch Kryptowährungshandel Gewinne erzielen könne.
Auf Anweisung des Betrügers eröffnete das Opfer ein Konto auf einer Plattform, die sich später als völlig betrügerisch herausstellte. Anfangs zeigte die Seite überzeugende „Gewinne“, was die Illusion der Legitimität verstärkte. Als das Opfer jedoch versuchte, Geld abzuheben, meldeten die Banken die Aktivität aufgrund verdächtiger Transaktionen und sperrten mehrere Konten.
Sicherheitsvorkehrungen umgehen und mehr als eine halbe Million Dollar verlieren
Nach dem Eingreifen der Bank kontaktierten Personen, die mit der gefälschten Plattform in Verbindung standen, das Opfer erneut und gaben detaillierte Anweisungen, wie Sicherheitsmaßnahmen umgangen und die Überweisungen fortgesetzt werden konnten. Bevor die Strafverfolgungsbehörden oder Bundesbehörden informiert wurden, hatte das Opfer etwa 504.353 US-Dollar an die mutmaßlichen Betrüger überwiesen.
Blockchain-Verfolgung und Maßnahmen zur Beschlagnahme von Vermögenswerten
Bundesermittler konnten später einen Teil der gestohlenen Gelder einer bestimmten Kryptowallet zuordnen. Im Juni 2025 übernahmen die Behörden die Kontrolle über diese Wallet. Der neueste Gerichtsakt legt den rechtlichen Prozess für die Behandlung eventueller gegensätzlicher Ansprüche auf die Vermögenswerte dar.
Wenn keine Partei nachweisen kann, dass sie ein berechtigtes Recht an den Geldern hat, wird die Kryptowährung staatliches Eigentum und kann letztlich an das Opfer zurückgegeben werden.
Teil einer umfassenderen Kampagne gegen Kryptobetrug
Die Staatsanwaltschaft betonte, dass es sich hierbei nicht um einen isolierten Fall handelt. In den letzten Monaten haben die Bundesbehörden mehrere Verwertungsverfahren eingereicht, um Kryptowährungen zurückzuerlangen, die mit Anlage- und Romantikbetrug in Massachusetts verbunden sind.
US-amerikanisches Recht verbietet es, elektronische Kommunikationen zu nutzen, um Personen zu betrügen oder Vermögen durch falsche Darstellungen zu erlangen, sowie Finanztransaktionen durchzuführen, die darauf abzielen, die Herkunft von strafbaren Erträgen zu verschleiern.
Der Fall betrifft die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten, das Bostoner Büro des FBI und eine spezialisierte Einheit zur Vermögenssicherung. Strafverfolgungsbehörden fordern alle auf, die glauben, Opfer von Anlagebetrug, Romantikbetrug oder Geschäfts-E-Mail-Kompromiss-Schemata geworden zu sein, sich zu melden, da eine frühzeitige Anzeige die Chancen auf Rückgewinnung der Gelder erheblich erhöht.
Wie bei allen Zivilverwertungsfällen sind die in Gerichtsdokumenten enthaltenen Behauptungen lediglich Ansprüche. Alle Beteiligten gelten als unschuldig, solange sie nicht vor Gericht schuldig gesprochen wurden.
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