Während alle jubeln, weil XMR erneut über 688 US-Dollar steigt und sich dem historischen Höchststand nähert, wird die wahre Gefahr von der Marktlärm überdeckt. Eine Reihe von Anzeichen deutet darauf hin, dass wir an einem entscheidenden Wendepunkt stehen: nicht nur das Ende des XMR-Zyklus, sondern auch das Ende des gesamten Bullenmarktes im Bereich der Kryptowährungen. Zu diesem Zeitpunkt eine Short-Position einzugehen, ist keine Risikobereitschaft, sondern eine rationale Entscheidung auf der Grundlage kalter Daten und zyklischer Gesetzmäßigkeiten – das Risiko ist äußerst gering, während die potenziellen Erträge weit über das Vorstellbare hinausgehen könnten.
I. Der Gipfel des Zyklus: Das Ende des Festes, der Anfang der Bärenmarktpolitik
Geschichte wiederholt sich nicht einfach, aber sie hat immer die gleiche Melodie. Wenn man die vergangenen Bullenmärkte betrachtet, zeigt sich ein klares Muster: Wenn die dominierenden Geschichten erschöpft sind und das Kapital in die extremsten Bereiche (wie stark kontrollierte Privatwährungen) als letzte Angriffsfront fließt, bedeutet dies oft, dass die Energie des Bullenmarktes erschöpft ist.
1. Die Falle der Rotation im Bullenmarkt-Ende: Ein gesunder Bullenmarkt wird von Bitcoin und Ethereum angeführt und breitet sich allmählich auf Mainstream-Crypto-Assets aus. Sobald Kapital jedoch beginnt, auf Assets wie XMR zu setzen, die bereits große Marktkapitalisierung, geringe Liquidität und starke regulatorische Einschränkungen aufweisen, ist dies selten ein Anfang einer neuen Bewegung, sondern vielmehr ein klares Zeichen dafür, dass Kapital im Markt keine anderen Möglichkeiten mehr hat und letzte Spekulationsrisiken eingeht. Dies ist ein klassisches Beispiel für eine „Endspielrotation“, die darauf hindeutet, dass das Risikobereitschaftsniveau des Marktes bereits extrem hoch ist und nachfolgende Käufe nicht mehr ausreichen werden.
2. Fragilität des „Letzten Busses“ im Bullenmarkt: Der aktuelle Anstieg von XMR auf 688 US-Dollar wurde nicht durch bahnbrechende technologische Fortschritte angetrieben, sondern vielmehr durch eine plötzliche Governance-Krise bei Zcash, die zu einer kurzfristigen Flucht von Kapital führte. Diese von externen Zufallsevents getriebene Aufwärtsbewegung ist äußerst instabil. Sobald sich die Markstimmung ändert oder die Zcash-Krise abklingt, werden diese „Heißgeld“-Investoren ohne Zögern ihre Position verlassen.
II. Eigenschaften von XMR: Die unvermeidliche Schwachstelle, die die Fahne des Bullenmarktes nicht tragen kann
Selbst im Höhepunkt des Bullenmarktes ist XMR aufgrund seiner grundlegenden Eigenschaften die am stärksten gefährdete Komponente und somit das ideale Ziel für Short-Positionen.
1. Die „Schwert von Damokles“ der Regulierung: Angesichts der zunehmend strengeren Regulierung von Kryptowährungen weltweit ist Monero mit seinem zentralen Verkaufsargument der „Unspürbarkeit“ stets ein Ziel für Behörden. Das Risiko einer Streichung von Börsen hängt wie ein Schatten über ihm und begrenzt gravierend die Möglichkeit, institutionelles Kapital und breite Nutzerakzeptanz zu gewinnen. Diese grundlegende Einschränkung führt dazu, dass sein Bewertungshöchstwert deutlich unter den anderen Hauptassets liegt.
2. Sicherheitsgrundlagen wurden beeinträchtigt: Vor Kurzem drohte dem Monero-Netzwerk eine ernsthafte Bedrohung durch einen 51%-Angriff, was zu einem Einbruch des Kurses um 9 % innerhalb eines Tages führte. Obwohl die Lage vorübergehend unter Kontrolle gebracht wurde, hat dieses Ereignis deutlich gemacht, dass selbst ein so etabliertes Netzwerk gegenüber unkonventionellen Kapitalangriffen verletzlich ist. Ein Riss in der Sicherheitsbarriere ist für ein Asset, das auf Sicherheit und Privatsphäre basiert, tödlich.
3. Abweichung zwischen hoher Bewertung und schwacher Fundamentaldaten: Derzeit hat XMR seinen Platz als führende Privacy-Währung zurückgewonnen, und der Kurs nähert sich dem historischen Hochbereich von 500 US-Dollar an. Doch die Grundlage für diese hohe Bewertung ist nicht breite Anwendung oder Cashflows, sondern vielmehr eine abstrakte Spekulation rund um das Konzept der „Privatsphäre“. Im Vergleich zu der enormen Marktkapitalisierung ist die tatsächliche Netzwerkaktivität und Ökosystementwicklung nicht angemessen, was ein großes Bewertungsblasenrisiko darstellt.
III. Große Trends im Kryptomarkt: Wendepunkt der Liquidität und Erschöpfung der Trends
Short-Positionierung von XMR ist nicht nur eine Bewertung einzelner Kryptowährungen, sondern basiert auf einer skeptischen Sichtweise der gesamten makroökonomischen Trends im Kryptomarkt.
1. Unvermeidliche Auswirkungen der globalen Liquiditätsverengung: Der Kryptomarkt ist eng mit der globalen Liquidität verknüpft. Derzeit ist der enge geldpolitische Zyklus zur Bekämpfung der Inflation in den wichtigsten Volkswirtschaften noch nicht vollständig abgeschlossen, und die hohe Zinsumgebung wird weiterhin spekulative „Wasser“ aus den Finanzmärkten abziehen. Als das risikoreichste Asset im Spektrum wird der Kryptomarkt zuerst betroffen sein.
2. Mangel an neuen Erzählungen, alte Geschichten sind erschöpft: Die letzte Bullenwelle wurde durch Erzählungen wie DeFi, NFTs und das Metaverse vorangetrieben. Derzeit fehlt eine neue, gleichwertige Erzählung, die die Nachfolge übernehmen könnte. Ohne neue Geschichten und frisches Kapital wird der Markt nur mit bestehendem Kapital spielen, was zu einem trendmäßigen Rückgang führen muss.
IV. Aktuell ist ein Übereinstimmungspunkt zwischen technischer Analyse und Markstimmung
Mehrere Hinweise deuten darauf hin, dass der aktuelle Kursbereich bereits ein Hochpunkt ist.
· Historische starke Widerstandszone: Der aktuelle Kurs von XMR testet erneut die langfristige Schlüsselwiderstandszone, die während der Bullenmarkten 2017 und 2021 entstanden ist. In der Vergangenheit kam es mehrfach an dieser Stelle zu Rücksetzern, was starke psychologische und technische Druckeffekte hervorgerufen hat.
· Technische Struktur mit Verkaufstendenz: Obwohl einige Analysen darauf hinweisen, dass ein Bullen-Becher-Muster entstehen könnte, ist es im Kontext einer Trendwende eher wahrscheinlich, dass es sich um eine „Falle für Bullen“ handelt. Wenn der Kurs nicht effektiv über die historischen Höchststände hinaus brechen und dort stabil bleiben kann, wird ein klassisches Doppeltop oder Kopf-Schulter-Muster entstehen – ein der stärksten Umkehrsignale.
· Kurzpositionierungsstimmung hat sich bereits aufgebaut: Schon vor der allgemeinen Marktoptimismus haben wache Händler gehandelt. Daten zeigen, dass die Short-Positionen von XMR während Marktabgaben erheblich zunahmen und das Long-Short-Verhältnis auf 0,82 sank, was eine starke Verkaufsstimmung anzeigt. Die Aktivitäten auf Derivaten-Märkten deuten ebenfalls auf potenziellen Korrekturdruck hin.
Fazit: Kurzpositionstrategie und Risikokontrolle
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Short-Positionieren von XMR eine hohe Wahrscheinlichkeit hat und sich an den Zyklus, die Defizite des Assets und die makroökonomischen Trends anpasst.
Kernlogik: Im Ende des Bullenmarktes Long-Positionen bei der schwächsten, am stärksten überbewerteten und mit tödlichen Schwächen behafteten Währung einzugehen
Letzte Warnung: Wenn das letzte gehypte Asset seinen Höhepunkt erreicht hat, ist es Zeit, das Licht auszumachen. Der Markt wird Monero nicht ausnahmsweise vor den Folgen des Zyklus schützen, nur weil es ein „Privatsphäre“-Image hat. Im Gegenteil, es könnte genau die erste Kette sein, die bricht. Die Gelegenheit zum Short-Positionieren wird nicht für immer offen bleiben. Sobald sich die Marktkonsens vollständig ändert, ist der profitabelste Teil des Abwärtstrends bereits vorbei.
Haftungsausschluss: Der oben genannte Inhalt basiert ausschließlich auf öffentlich zugänglichen Informationen und historischen Daten und stellt keine Anlageberatung dar. Der Kryptomarkt ist mit hohem Risiko verbunden. Bitte entscheiden Sie sorgfältig und tragen Sie die Verantwortung für Ihre eigenen Entscheidungen.#xmr $XMR
