Mit Kryptowährungen 1 Million verdient, plötzlich verloren, weiß nicht, was jetzt zu tun ist
Um 3 Uhr morgens aktualisierte ich zum 17. Mal meinen Wallet-Betrag: 1.023.786 Yuan. Das kalte Licht des Bildschirms traf mein Gesicht, die gezogenen Zahlen fühlten sich an wie fremde Symbole – vor sechs Monaten waren sie noch ein bescheidener Betrag auf meiner Bankkarte, kaum mehr als fünf Jahre alt.
Die Legende von der Krypto-Verarmung habe ich schon zu oft gehört, aber als ich tatsächlich mit 30.000 Yuan Startkapital eine Million Gewinn verdiente, war meine erste Reaktion Angst.
1. Der absurde Reichtumsspiel
Ich erinnere mich noch genau an jene magische Nacht:
Vor dem plötzlichen Anstieg einer sogenannten "Scheiß-Kryptowährung" sah ich in einer Telegram-Gruppe eine anonyme Nachricht: "Der nächste SHIB, schnell rein!"
Mein Finger reagierte schneller als mein Gehirn, ich setzte innerhalb von fünf Minuten meine gesamte Position ein.
Drei Tage später hatte sich mein Vermögen vervierfacht.
Keine technische Analyse, keine Finanzstudie – rein ein Wetteinsatz zwischen Glücksspieler und Algorithmus.
2. Die Leere nach der Million
Ich tat alles, was man nach einem plötzlichen Reichtum tut:
✅ Kündigte meinen Job und postete in den sozialen Medien: "Danke, Blockchain!"
✅ Kaufte AJ-Schuhe und lud Freunde zu einem japanischen Omakase-Essen ein
✅ Überwies meinen Eltern 100.000 Yuan und logierte es als "Projekttipp"
Doch als ich in der frühen Morgenstunde in meiner Mietwohnung saß und endlos Kursdiagramme durchsuchte, bemerkte ich plötzlich: Ich hatte das Zielgefühl verloren.
– Weiter spekulieren? Ich weiß, dass es diesmal nur Glück war.
– Immobilien kaufen? Selbst die Anzahlung in einer Großstadt reicht nicht.
– Unternehmer werden? Abgesehen von Kursdiagrammen habe ich keine einzige Fähigkeit.
Am schlimmsten ist: Ich kann die monotonen 9-to-5-Arbeit mit 10.000 Yuan Gehalt nicht mehr ertragen.
3. Selbsthilfe-Checkliste
In den letzten zwei Monaten habe ich verschiedene verlockende Methoden ausprobiert, vielleicht hilft es auch anderen:
1. Geld-Isolations-Experiment
Ich tauschte 800.000 Yuan in Gold um und legte es in einen Bankschließfach ab. Erst als ich die Metallblöcke mit meinen Händen berührte, fühlte ich, dass das Geld real ist.
2. Erfahrung in einfachen Jobs
Ich arbeitete drei Tage in einer Küche, umgeben von heißem Öl, und erinnerte mich an den Satz aus "Fight Club": "Du bist nicht dein verdammt Kaki-Hose."
Ich zwang mich täglich zwei Stunden nach draußen zu gehen, um nicht zum "Digitalspinnentier" zu werden.
Ich weiß, dass Geld die soziale Klasse nicht verändern kann, aber zumindest ist es ein Ticket – kein Ausstiegsschein.
(Bei der Schreibweise merkte ich: Die eigentliche Verwirrung hat nichts mit Geld zu tun, sondern mit dem Bruch der gewöhnlichen Lebensgeschichte durch plötzlichen Reichtum.) – Habt ihr auch so ein Gefühl der Zerrissenheit erlebt?
Na ja, der Wecker klingelt, ich füll eure Glaubenskraft auf, damit ihr alle reich und erfolgreich werdet! Morgen gibt es das Ethereum-Upgrade in Prag, abends die Entscheidung der Fed – kommt wirklich etwas Großes auf uns zu???
