Die Einflüsse von ETFs sind heute erneut im Fokus. Der Bitcoin-ETF verzeichnete Nettozuflüsse, obwohl große Akteure wie BlackRock teilweise verkauften; insgesamt bleibt die Kapitalströmung jedoch positiv. Ähnlich verhält es sich mit dem Ethereum-ETF: Die institutionellen Aktivitäten zeigen eine Spaltung, aber insgesamt dominieren weiterhin Zuflüsse. Was bedeutet das? Dass die Nachfrage institutioneller Anleger nach Kryptowerten echt ist und kein vorübergehender Hype. Doch ich bemerkte ein interessantes Phänomen: Die ETF-Zuflüsse scheinen mit der Stimmung der privaten Anleger etwas zu entkoppeln. Auf sozialen Medien sind Privatanleger überwiegend optimistisch und rufen laut nach einem Bullenmarkt, während Institutionen schrittweise positionieren und teilweise sogar reduzieren. Solche Divergenzen deuten oft darauf hin, dass kluge Gelder auf einen besseren Einstiegszeitpunkt warten oder Teile der Gewinne sichern. Aus historischer Erfahrung wissen wir, dass ein übermäßiger Optimismus bei Privatanlegern oft ein Signal für kurzfristige Hochs ist. Daher meine Strategie: Den institutionellen Rhythmus beobachten, schrittweise bei niedrigen Kursen aufkaufen, anstatt nachzujagen. Außerdem könnte der langfristige Einfluss von ETFs wichtiger sein als kurzfristige Kursbewegungen – sie bieten Kryptowerten eine regulatorisch abgesicherte Investitionsmöglichkeit, was die Zusammensetzung des gesamten Marktes schrittweise verändern wird, von einer Spekulationsdominanz hin zu einer Anlageorientierung.

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