Der südkoreanische Finanzausschuss plant, im laufenden Jahr Leitlinien vorzulegen, um die seit 2017 bestehende Unternehmensinvestitionsverbotsregelung aufzuheben und börsennotierten Unternehmen sowie professionellen Investoren die Möglichkeit zu geben, bis zu 5 % ihres Kapitals in Kryptowerte zu investieren, wobei die Anlage auf die 20 größten Marktkapitalisierungen beschränkt ist, und es wird diskutiert, ob auch Dollar-Stablecoins einbezogen werden sollen; um das Risiko zu kontrollieren, werden schrittweise Transaktionen und Preiskontrollen eingeführt. Es wird erwartet, dass sich das Kapital weiterhin hauptsächlich auf Bitcoin und Ethereum konzentriert, während die meisten Unternehmen vorsichtig investieren werden. Entscheidender ist jedoch das geplante Grundgesetz für digitale Vermögenswerte, das innerhalb des nächsten Quartals finalisiert werden soll und auch südkoreanische Stablecoins und Kryptowert-ETFs umfasst – dessen Auswirkungen möglicherweise größer sein werden als die aktuelle Öffnung. Große Unternehmen wie Naver könnten erhebliche Investitionen tätigen, während Banken ebenfalls die Entwicklung von grenzüberschreitenden Zahlungen und Depotlösungen vorantreiben.