#USJobsData
Die neuesten US-Arbeitsmarktdaten, die am 9. Januar 2026 veröffentlicht wurden, zeigen ein komplexes Umfeld mit "niedrigem Einstellen, niedrigem Entlassen". Während die offizielle Arbeitslosenrate historisch niedrig bleibt, deutet die zugrundeliegende Dynamik auf eine erhebliche Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt hin.
Hier eine Zusammenfassung der bedeutendsten Datenpunkte und ihre Bedeutung für die Wirtschaft.
📊 Der Januar 2026 Überblick
Der Bericht für Dezember 2025 (veröffentlicht im Januar 2026) zeigt eine sich stabilisierende, aber vorsichtige Wirtschaft.
| Kennzahl | Aktueller Wert | Vorheriger Monat | Status |
|---|---|---|---|
| Nichtlandwirtschaftliche Lohnarbeitsplätze | +50.000 | +56.000 (revidiert) | 📉 Abkühlung |
| Arbeitslosenrate | 4,4 % | 4,5 % | 🟢 Stabil |
| Durchschnittliche Stundengehälter | +0,12 $ | 0,10 $ | 🟡 Moderat |
| offene Stellen | 7,1 Millionen | 7,4 Millionen | 📉 Rückgang |
🔍 Haupterkenntnisse:
* Das schwächste Jahr seit der Pandemie: In 2025 wurden nur 584.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, ein deutlicher Unterschied zu den 2,0 Millionen im Jahr 2024.
* Nachrevisions: Die Zahlen für Oktober und November wurden insgesamt um 76.000 Arbeitsplätze nach unten korrigiert, was darauf hindeutet, dass der Markt im vierten Quartal noch schwächer war, als zunächst angenommen.
* Sektordivergenz: Gesundheitswesen (+21.000) und Gastgewerbe (+27.000) treiben weiterhin das Wachstum voran, während Einzelhandel, Fertigung und Bau aufgrund hoher Kreditkosten und politischer Unsicherheit Rückgänge verzeichnen.
💡 Die "Auswirkung" Perspektive
Warum ist diese Datenlage aktuell wichtig?
* Zinspolitik der Fed: Die niedrigere Arbeitslosenrate (4,4 %) gibt der Federal Reserve Spielraum. Sie könnte die Zinsen Ende Januar stabil lassen, anstatt sich zu schnellen Senkungen zu entscheiden, da die Gefahr eines vollständigen Zusammenbruchs des Arbeitsmarktes gering erscheint.
* Das "Kein Einstellen, Kein Entlassen" Dilemma: Unternehmen halten ihre Mitarbeiter, zeigen aber Zurückhaltung bei neuen Einstellungen aufgrund von Zollunsicherheiten und der zunehmenden Integration von KI.
* Die Jugendarbeitslosigkeit: Während die nationale Rate bei 4,4 % liegt, beträgt die Arbeitslosenrate unter Jugendlichen 15,7 %. Dies ist ein Warnsignal dafür, dass Einstiegschancen sich erheblich verschärfen.
Hinweis: Ökonomen beobachten die "Langzeitarbeitslosen"
