Die USA sammeln derzeit Zölle mit einem Rekordtempo ein – 350 Milliarden Dollar jährlich. Diese Zahl ist nicht nur groß, sondern historisch. Eine Betrachtung der Daten von 1926 bis heute zeigt, wie dramatisch sich diese Entwicklung vollzogen hat.
Jahrzehntelang lag die Zolleinnahme gering, zwischen 8 und 20 Milliarden Dollar pro Jahr. Ein Anstieg in den 1980er Jahren brachte sie auf etwa 189 Milliarden Dollar – einen bisherigen Höchststand. Doch das aktuelle Niveau übertrifft selbst diesen Spitzenwert deutlich.
Prognosen deuten darauf hin, dass bis 2026 eine Summe von 350 Milliarden Dollar erreicht wird – eine Summe, die fast der Gesamtsumme der Zölle entspricht, die in vielen vergangenen Jahrzehnten zusammen eingezogen wurden. Dies ist kein vorübergehender Effekt. Es ist das direkte Ergebnis einer bewussten und nachhaltigen Veränderung der Handelsstrategie der USA – mit dem Ziel, heimische Industrien zu schützen und globale Handelsbeziehungen, insbesondere mit China, neu auszubalancieren.
Eine faszinierende Notiz auf der historischen Grafik lautet: „Jahre guter Zeiten, hohe Preise und die Zeit, um Aktien und Werte jeglicher Art zu verkaufen.“ Diese alte Investorenweisheit weist darauf hin, dass Zeiten hoher Zölle oft mit wirtschaftlichen Hochzeiten zusammenfallen – Zeiten, in denen Vorsicht geboten ist.
Der aktuelle Anstieg der Zölle ist nicht nur eine Frage des Handels. Er ist auch zu einer bedeutenden Quelle staatlicher Einnahmen geworden, die Prioritäten finanziert und möglicherweise die Fiskalpolitik verändert. Ob dies eine neue Normalität darstellt oder ein Höhepunkt vor einem Rückgang, ist unbestritten: die Ära niedriger Zölle ist vorbei, und die Handelspolitik der USA hat unerforschte Gebiete betreten.



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