Zurück im Jahr 2011 wurde ein britischer Mann namens Lee Beaumont aus Leeds so genervt von endlosen Verkaufsrufen, insbesondere über PPI-Ansprüche und Solareinrichtungen, manchmal bis zu 20–30 pro Tag, dass er auf eine clevere Weise die Kontrolle übernahm.
Anstatt sie einfach zu blockieren, gab er etwa 10 Pfund (etwa 15 Dollar) aus, um eine Gebührennummer mit der Vorwahl 0871 einzurichten (ähnlich einer US-Nummer der 900er-Reihe). Anrufer wurden mit 10 Pence pro Minute belastet, und er erhielt 7 Pence davon über eine Umsatzbeteiligung.
Er begann, diese Nummer als Kontaktdaten anzugeben, wenn er mit Banken, Gas-/Stromversorgern oder Online-Formularen zu tun hatte, die zu Verkaufsrufen führen könnten, während er seine normale Nummer nur für Freunde und Familie beibehielt. Sobald ein Verkäufer anrief, blieb er gerne am Telefon, stellte endlose Fragen und tat so, als wäre er interessiert, um deren Rechnung in die Höhe zu treiben.
Über etwa zwei Jahre verdiente er etwa 300 Pfund (etwa 465 Dollar zu diesem Zeitpunkt) Gewinn. Die Anrufe gingen schließlich stark zurück (von 20–30 pro Monat auf nur noch 13 in einem gemeldeten Monat), weil er für die Verkäufer buchstäblich nicht mehr rentabel war.
Der Regulierungsbehörde für Gebührennummern warnte vor der Nachahmung der Idee und sagte, dass Nummern nicht für diesen Zweck gedacht seien und zu Geldstrafen führen könnten, aber Beaumont war gegenüber Anrufern offen über die Gebühren, wenn sie danach fragten.
(Und ja, die ursprüngliche Geschichte erwähnt, dass er später einen Teil dieses Geldes 2012 für Bitcoin ausgab – ein Beispiel dafür, wie Ärger in langfristige Gewinne umgewandelt werden kann!)

