🚨 Marktwarnung: Hohe Volatilität in den nächsten 24 Stunden erwartet
Die Märkte könnten in den nächsten 24 Stunden einer erhöhten Volatilität ausgesetzt sein, da zwei bedeutende US-Events in enger Folge stattfinden, die beide das Potenzial haben, die Erwartungen hinsichtlich Wachstum, Rezessionsrisiko und Zinspolitik neu zu definieren.
1. Urteil des US-Supreme Court zu Zöllen
Um 10:00 Uhr ET wird erwartet, dass der US-Supreme Court über die Rechtmäßigkeit von Zöllen entscheidet, die während der Amtszeit von Trump verhängt wurden.
Die aktuelle Marktbewertung deutet auf eine Wahrscheinlichkeit von etwa 77 % hin, dass die Zölle als rechtswidrig eingestuft werden. Falls dies eintritt, könnte die US-Regierung verpflichtet sein, einen erheblichen Teil der bereits eingesammelten Summe von über 600 Milliarden US-Dollar zurückzuzahlen.
Obwohl die Exekutive weiterhin alternative rechtliche Mechanismen zur Einführung von Zöllen nutzen könnte, sind diese Optionen langsamer, weniger wirksam und unsicherer.
Abgesehen von den rechtlichen Auswirkungen liegt das Hauptrisiko in der Marktsentiment. Zölle werden derzeit von den Märkten als unterstützend für bestimmte wirtschaftliche Narrative angesehen. Ein Urteil gegen sie könnte eine Neubewertung des Downside-Risikos auslösen, was negativ auf risikobehaftete Anlagen, einschließlich Kryptowährungen, wirken könnte.
2. US-Arbeitsmarktdaten
Um 8:30 Uhr ET wird die US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht.
Markterwartung: 4,5 % (leicht unter dem vorherigen Wert von 4,6 %)
Mögliche Szenarien:
Höhere Arbeitslosenquote: verstärkt Rezessionsängste
Niedrigere Arbeitslosenquote: mildert Rezessionsängste, reduziert aber Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Januar ist bereits gering, bei etwa 11 %, und stärkere Arbeitsmarktdaten könnten die Erwartungen an eine kurzfristige Lockerung effektiv ausschließen.
Marktimplikationen
Die Märkte befinden sich in einer schwierigen Lage:
Schwache Daten erhöhen die Rezessionsängste
Starke Daten stärken eine längerfristig höhere Zinsumgebung
Da beide Ereignisse innerhalb weniger Stunden stattfinden, stellen die nächsten 24 Stunden ein Hochrisikofenster für starke Marktbewegungen dar.
Händler und Investoren sollten vorsichtig bleiben und in Zeiten erhöhter Unsicherheit die Risikomanagementprioritäten hochhalten.


