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US-Senatorin Elizabeth Warren äußerte sich scharf kritisch zu Initiativen, Kryptowährungen in Altersvorsorgepläne der Art 401(k) aufzunehmen. In einem Schreiben an die Wertpapieraufsichtsbehörde (SEC) erklärte sie, dass solche Vermögenswerte Millionen Arbeitnehmer erheblichen finanziellen Risiken aussetzen und ihre langfristigen Ersparnisse gefährden könnten.

Der Anlass für die Anfrage war der Erlass des Präsidenten Donald Trump aus August 2025, in dem die Aufsichtsbehörden aufgefordert werden, den Zugang zu alternativen Vermögenswerten, einschließlich Kryptowährungen, in Altersvorsorgeprogrammen auszuweiten.

Hohe Volatilität im Widerspruch zu langfristigen Zielen
Laut Warren sollten Altersvorsorgevermögen langsam und vorhersehbar wachsen, während Kryptowährungen durch starke und unvorhersehbare Schwankungen gekennzeichnet sind. Sie erinnerte an den Einbruch des Bitcoin Ende 2025, bei dem der Preis innerhalb von nur sechs Wochen um 33 % fiel, was, wie sie sagte, „hunderte Milliarden Dollar an Wert vernichtete“.

Der Senatorin zufolge verweist auch die staatliche Forschung auf die Schwierigkeiten bei der objektiven Bewertung von Kryptoaktiva und auf das Fehlen zuverlässiger Modelle zur Prognose der Rendite. Nach ihrer Ansicht macht dies digitale Vermögenswerte ungeeignet für Altersvorsorgestrategien.

„Für die meisten Amerikaner ist 401(k) ein Rettungsring, kein Ort für Glücksspiele“, betonte Warren.

Die Hauptrisiken, die Warren anspricht
• Starke Kursstürze, die Jahre der Einsparungen vernichten können;
• Schwache Schutzmechanismen für Anleger und mangelnde Markttransparenz;
• Höhere Gebühren, die die langfristige Rendite beeinträchtigen;
• Mögliche Interessenkonflikte bei der Gestaltung der Politik.

Fragen zu den Krypto-Verbindungen der Trump-Administration
Warren äußerte auch Besorgnis über die finanziellen Interessen der Familie Trump in der Kryptobranche. Sie behauptet, dass die Förderung von Kryptowährungen in Altersvorsorgeplänen im Kontext von Berichten über erhebliche Gewinne von Projekten im Umfeld des Präsidenten steht, trotz des Rückgangs des Wertes vieler Token.

Nach ihrer Ansicht entsteht dadurch die Gefahr, dass die Politik Insider begünstigt, während Arbeitnehmer potenziellen Verlusten ausgesetzt sind.

Besorgnisse bezüglich der zukünftigen Regulierung
Die Senatorin warnt davor, dass neue Gesetzesinitiativen im Kongress die Befugnisse der SEC im Bereich von Kryptoprodukten schwächen könnten. Nach ihrer Ansicht würde dies Lücken öffnen, die es riskanten Vermögenswerten ermöglichen, ohne ausreichende Aufsicht in Altersvorsorgekonten zu gelangen, was die Stabilität des Finanzsystems weiter untergraben könnte.

Warren hat Kryptoprojekte im Zusammenhang mit Trump bereits mehrfach kritisiert. Im Jahr 2025 nannte sie sie „Betrug im Wert von 800 Millionen Dollar“ und „Autobahn der Kryptokorruption“ und erklärte, dass von der Administration unterstützte Stabilcoins eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen.

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