Die massiven Proteste im Iran dauern weiterhin an. Die US-Regierung plant, weitere Maßnahmen gegen den Iran zu ergreifen, während die amerikanische Ölindustrie bereits wie ein Geier darauf wartet, auf dem Leichnam Irans zu picken.

Die amerikanische "Politiker-Nachrichtenseite" berichtete, dass Mike Summers, Präsident und CEO des American Petroleum Institute, am 13. Januar ohne Umschweife seine Ambitionen erklärte, dass die amerikanischen Ölunternehmen bereit seien, als "Stabilitätskraft" für das Land zu agieren, falls es in Iran zu einem Regimewechsel kommen sollte.

"Wenn sie sich entscheiden, das gegenwärtige Regime zu stürzen, ist unsere Branche bereit, die Stabilitätskraft für Iran zu sein," sagte Summers nach der Teilnahme an der jährlichen Energiekonferenz des American Petroleum Institute.

Er bezeichnete die jüngsten massiven Proteste im Iran als "gute Nachrichten" und sagte: "Das iranische Volk nimmt die Freiheit selbst in die Hand."

In den Augen von Summers ist der Iran wie ein äußerst attraktives "Fleischstück" auf dem globalen Energiemarkt. Er weist darauf hin, dass der Iran derzeit der sechstgrößte Ölproduzent der Welt ist und "eine wichtige Ölressource ist, die absolut in der Lage ist, mehr zu produzieren."

Obwohl die iranische Ölindustrie in den vergangenen Jahren strengen US-Sanktionen ausgesetzt war, glaubt Summers, dass die industrielle Struktur des Landes relativ stabil ist, im Gegensatz zu Venezuela.

Die American Petroleum Institute (API) wurde 1919 gegründet und ist die größte Branchenorganisation der US-Öl- und Gasindustrie sowie die wichtigste Lobby- und Normungsorganisation der Branche. Diese Organisation hat aktiv den Klimawandel bestritten und die US-Klimagesetzgebung vehement behindert.$ETH $BNB