Die Accumulation/Distribution-Linie (AD) eignet sich sehr gut dafür, zu filtern, ob eine Aufbruch, ein Rückprall oder eine Divergenz tatsächlich "echtes Geld" dahinter hat, aber sie muss in eine Strategie eingebettet werden, nicht allein verwendet werden.

Was misst $ADA eigentlich wirklich

ADA
ADAUSDT
0.2983
+1.08%
  • AD addiert das Volumen entsprechend dem Ort, an dem der Preis innerhalb des Kerzenbereichs schließt: nahe am Maximum = Akkumulation, nahe am Minimum = Verteilung.

  • Eine konstant steigende AD zeigt Kapitalzufluss (reine Käufe) an, während eine fallende AD Kapitalabfluss (reine Verkäufe) anzeigt.

  • Funktioniert besser bei Vermögenswerten mit gutem Volumen und Liquidität (BTC, ETH, Majors), und ist ein nachlaufender Indikator, daher sollte er mit dem Preis und einem anderen Timing-Indikator kombiniert werden.

Klassisches Signal 1: Bestätigter Durchbruch

Verwende es, um zu wissen, ob ein Durchbruch Stärke hat oder eine Falle ist.

  • Gültiger bullischer Durchbruch:

    • Preis bricht einen wichtigen Widerstand.

    • AD macht neue Höchststände oder steigt stark in diesem Bereich → es gibt begleitendes Volumen.

  • Gültiger bärischer Durchbruch:

    • Preis bricht eine Unterstützung.

    • AD macht neue Tiefststände oder fällt stark → es gibt echte Verteilung.

Nutzungsidee in Krypto (Spot oder Futures):

  • Einstieg nur in Longs bei Durchbrüchen, wo der Preis Widerstand bricht und AD auch sein vorheriges Hoch bricht.

  • Stop unter der gebrochenen Zone und normales Risikomanagement (zum Beispiel 1–2% des Kontos pro Trade).

Klassisches Signal 2: Divergenzen, die wichtig sind

Die Divergenzen von AD neigen dazu, zuverlässigere Wendepunkte vorherzusagen als Preis-Divergenzen ohne Volumen.

  • Bullische Divergenz:

    • Preis macht niedrigere Tiefststände.

    • AD macht höhere Tiefs → es akkumuliert, während der Preis fällt.

    • Signal: nach Longs suchen, wenn der Preis mit einem Bruch der Struktur (tiefer Höchststand, Trendlinie usw.) bestätigt.

  • Bärische Divergenz:

    • Preis macht höhere Höchststände.

    • AD macht niedrigere Höchststände → es wird verteilt, während es steigt.

    • Signal: nach Shorts suchen nach Bruch der Unterstützung/lokalen Tiefs oder bärischem Kreuz eines anderen Indikators (RSI, MACD).

Praktischer Filter: Nehmen Sie Divergenzen, die in einem angemessenen Bereich von Kerzen entstehen (zum Beispiel zwischen 5 und 60 Kerzen, wie es einige Systeme empfehlen), um sehr alte oder irrelevante Signale zu vermeiden.

Konkrete operative Einrichtung mit AD (umsetzbares Signal)

Beispiel gedacht für Binance Futures, Scalping/Day Trading in 15m–1h:

  1. Trendkontext

    • Trend mit einem gleitenden Durchschnitt (EMA 50 oder 100) markieren.

    • Nur Käufe, wenn der Preis über dem Durchschnitt liegt und AD im größeren Zeitrahmen (4h) steigt; nur Verkäufe, wenn umgekehrt.

  2. Volumen-/Flussfilter (AD)

    • Für Longs:

      • AD macht ein höheres Tief im Vergleich zum vorherigen Tief, während der Preis dieses Tief entweder erreicht oder leicht darüber bricht → mini bullische Divergenz.

    • Für Shorts:

      • AD macht ein niedrigeres Hoch, während der Preis das vorherige Hoch erreicht oder übersteigt → mini bärische Divergenz.

  3. Einstiegsauslöser

    • Longs:

      • Bullischer Durchbruch von einem Mikro-Widerstand oder dem Hoch der Kerze, wo die Divergenz gesehen wurde + Bestätigung eines anderen Indikators (zum Beispiel RSI, der 50 nach oben kreuzt).

    • Shorts:

      • Kerze, die die Unterstützung nach der bärischen Divergenz bricht + RSI, der 50 verliert.

  4. Risikomanagement

    • Stop-Loss:

      • Longs: unter dem letzten relevanten Tief.

      • Shorts: über dem letzten Hoch.

    • TP nach Struktur:

      • Erstes Ziel im letzten Swing in Richtung der Richtung.

      • Zweites Ziel auf einem höheren Niveau (täglicher Widerstand/Unterstützung).

    • Nie mehr als einen festen Prozentsatz des Kontos riskieren und vermeiden, zu handeln, wenn AD praktisch flach ist (Markt ohne klares Fluss).

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

  • Vertraue nur auf AD: es ist nachlaufend und kann falsche Signale in Bereichen geben; immer mit Preisstruktur kombinieren und, wenn möglich, mit einem Oszillator (RSI/MACD).

  • Handeln mit Shitcoins oder Paaren mit niedrigem Volumen: Die AD-Ablesung verzerrt sich; bessere Majors mit guter Liquidität.

  • Nicht den größeren Zeitrahmen ignorieren: Eine Divergenz in M5 gegen eine stark bullische AD in H4 gibt in der Regel kurze Rückprälle, keine großen Wendepunkte.