Ich betrachte Walrus (WAL) als Infrastruktur, nicht nur als Token, und das macht es interessant. Das Projekt ist darauf ausgelegt, ein echtes Problem zu lösen: Blockchains sind gut in Logik und Wert, aber schrecklich bei der Speicherung großer Datenmengen. Walrus füllt diese Lücke. Sie verwenden Erasure-Coding, um Dateien in Fragmente zu teilen, die dann über ein dezentrales Netzwerk verteilt werden, sodass die Daten auch bei Ausfällen von Knoten verfügbar bleiben. Kein einziger Punkt der Kontrolle, kein einziger Ausfallpunkt.
In der Praxis wirkt es sehr builder-freundlich. Ich kann große Assets, Datensätze oder Anwendungs-Zustände hochladen, erhalte eine überprüfbare Referenz und lasse Anwendungen die Daten bei Bedarf abrufen. Das ist riesig für Spiele, KI-Tools, media-intensiven dApps und alles, was mehr als nur Smart Contracts braucht. Sie setzen auch auf Datenschutz, was wichtig ist. Benutzer können mit Anwendungen interagieren, ohne jedes Detail öffentlich preiszugeben, und das eröffnet die Tür zu ernsthafteren Anwendungsfällen.
WAL ist das, was das System am Leben erhält. Ich kann es stake, um das Netzwerk zu sichern, und es wird für Governance verwendet, sodass Entscheidungen nicht hinter verschlossenen Türen getroffen werden. Langfristig sieht Walrus aus wie eine dezentrale Cloud-Schicht – eine, auf die Anwendungen, Unternehmen und Einzelpersonen vertrauen können, ohne einen zentralen Anbieter vertrauen zu müssen.


