Blockchain-Unternehmen zielt auf 200 Millionen US-Dollar in tokenisierten Wasserprojekten in Südostasien

Ein Blockchain-Infrastrukturunternehmen, Global Settlement Network, hat ein Pilotprojekt gestartet, um Wasseraufbereitungsanlagen in Jakarta zu tokenisieren, mit dem Ziel, in Südostasien (SEA) zu expandieren und innerhalb von 12 Monaten 200 Millionen US-Dollar in tokenisierten Vermögenswerten zu erreichen.

Das Pilotprojekt wird acht staatlich beauftragte Wasseraufbereitungsstandorte in Jakarta tokenisieren und zielt darauf ab, bis zu 35 Millionen US-Dollar für die Modernisierung der Anlagen und den Ausbau des Wasserzugangs zu sammeln.

Das Projekt wird stabilecoin-basierte Abrechnungsrails in Rupiah testen, bevor es in breitere Devisengänge expandiert.

Tokenisierung wird als Lösung für die Finanzierungslücke in der Wasserinfrastruktur in Südostasien positioniert, wo bis 2040 über 4 Billionen US-Dollar an langfristigen Investitionen benötigt werden.

Führungskräfte der Branche glauben, dass die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) bis 2026 schnell wachsen könnte, insbesondere in aufstrebenden Märkten, die mit dem Zugang zu Kapital kämpfen.

Aktuell wird geschätzt, dass über 21 Milliarden US-Dollar an RWAs on-chain sind, die von mehr als 629.000 Nutzern gehalten werden.

Südostasien ist bereits ein globaler Hotspot für Krypto-Adoption, wobei die APAC ein Wachstum von 69 % im Jahresvergleich bei on-chain-Aktivitäten verzeichnet, und Indonesien einen Anstieg von 103 % im on-chain-Wert im vergangenen Jahr verzeichnet hat.

Fazit:

Die Tokenisierung realer Infrastruktur wie Wasserprojekte könnte neue Finanzierungskanäle erschließen, die Entwicklung in aufstrebenden Volkswirtschaften beschleunigen und die nächste Phase der Blockchain-Adoption über krypto-native Anwendungsfälle hinaus vorantreiben.

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