Warum das Jahr 2026 ein Wendepunkt für Bitcoin von der Rezessionsdunkelheit hin zu einem Liquideitätsfest sein könnte.
Meiner persönlichen Ansicht nach war Bitcoin im Jahr 2025 enttäuschend, nicht weil er kaputt wäre, sondern weil er zu ehrlich ist – er ist ein Barometer für die globale Dollar-Liquideität.
Im vergangenen Jahr hat die Fed durch quantitative Lockerung (QT) Dollar zurückgezogen, was zu einer Erschöpfung der Liquidität führte. Gold konnte steigen, weil Zentralbanken aus der Dollarabhängigkeit aussteigen. Der Nasdaq konnte steigen, weil staatliche Subventionen für KI-Entwicklungen vorliegen. Bitcoin hingegen, der keinerlei Unterstützung hat, musste mit der Liquidität sinken.
Im Jahr 2026 ändert sich das Spiel. Um die Mitte der Wahlperiode im November zu bewältigen, braucht die Trump-Regierung ein heißes wirtschaftliches Ergebnis, um ihre Basis zu stabilisieren. Die Republikaner werden zur Wiederwahl durch drei Maßnahmen gezielt Blut in die Märkte pumpen.
Erstens: Die Druckerpresse wird wieder angeworfen.
Das Bilanzvolumen der Fed wird erneut anwachsen. Die Fed wird mit dem neuen Werkzeug für die Reservenverwaltung (RMP) monatlich verdeckt Hunderte von Milliarden Dollar an Liquidität einbringen.
Zweitens: Strategische Kredite
Banken sollen gezielt Kredite an strategische Branchen wie Halbleiter, Energie und KI vergeben. Diese Gelder werden letztlich über Löhne und Gewinne in die Finanzmärkte fließen.
Drittens: Senkung der Hypothekenzinsen
Durch politische Maßnahmen sollen Hypotheken-Zinssätze sinken, um die Liquidität auf dem Immobilienmarkt wieder freizusetzen und den Wählern das Gefühl von Vermögenszuwachs zu vermitteln.
