$BTC Ein täglicher Zufluss auf dem höchsten Niveau seit Oktober

Mittwoch verzeichneten die Spot-ETFs für Bitcoin Nettozuflüsse von 843,6 Millionen US-Dollar, ihrem höchsten Tageswert seit dem 7. Oktober. Dieser Betrag übertrifft bereits den vorherigen Rekord von 754 Millionen US-Dollar und setzt eine bereits dreitägige positive Phase fort.

Von den zwölf derzeit notierten ETFs zeigten acht positive Zuflüsse. Der Marktfavorit von BlackRock konzentriert den Großteil der Nachfrage mit 648 Millionen US-Dollar an Zuflüssen an nur einem einzigen Handelstag. Fidelity folgt mit Abstand, bleibt aber stabil mit 125,4 Millionen US-Dollar. Auch die von Ark & 21Shares, Grayscale, Bitwise, VanEck, Valkyrie sowie Franklin Templeton verwalteten Fonds profitierten von positiven Flüssen, was auf eine breite und nicht isolierte Bewegung hindeutet.

Insgesamt ermöglichten diese drei Tage den Bitcoin-ETFs, 1,71 Milliarden US-Dollar zu akquirieren, ein Tempo, das sich deutlich von der Schwäche im Dezember unterscheidet.

Institutionelle Anleger kehren in die Offensive zurück

Für viele Analysten markiert diese Entwicklung eine Wende. Nach Wochen der Risikoreduzierung am Jahresende scheinen institutionelle Anleger nun schnell Kapital in digitale Vermögenswerte umzuschichten. Die Dynamik ist umso auffälliger, da sie in einem makroökonomisch weiterhin unsicheren Umfeld stattfindet, in dem Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik und Spannungen rund um die US-Notenbank die Suche nach alternativen Anlageinstrumenten befeuern.

Dieser Rückfluss von Kapital wird oft als Zeichen langfristiger Überzeugung interpretiert. Im Gegensatz zu spekulativen kurzfristigen Käufen werden ETFs vor allem von institutionellen Akteuren, Vermögensverwaltern und langfristigen Anlegern genutzt. Ihr anhaltendes Interesse deutet auf ein erneuertes Vertrauen in die Rolle des Bitcoins als Portfolio-Asset hin.

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