Der russische Staatsduma hat einen Entwurf für ein Gesetz vorgestellt, um die Nutzung von Kryptowährungen sowohl für private als auch für institutionelle Anleger zu regeln. Der Vorschlag, der am 13. Januar 2026 vorgestellt wurde, zielt darauf ab, Kryptowährungen aus der „speziellen Finanzregulierung“ herauszunehmen und sie in alltägliche finanzielle Aktivitäten wie Investitionen, Vermögensaufteilung und Zahlungen zu integrieren. Nutzer dürfen genehmigte Kryptowährungen über lizenzierte Börsen, Broker oder Depotinstitute erwerben, jedoch erst nach Bestehen eines obligatorischen Risikobewusstseintests. Die jährliche Investition ist auf 300.000 Rubel (ca. 3.800 USD) begrenzt, während qualifizierte Anleger ohne Begrenzung Zugang haben, jedoch eine erweiterte Risikoprüfung absolvieren müssen.
Das Gesetz erlaubt außerdem Unternehmen und Institutionen, Kryptowährungen für grenzüberschreitende Abrechnungen zu nutzen, was unter den derzeitigen Sanktionen als entscheidend angesehen wird. Große russische Börsen, darunter Moskau und St. Petersburg, bereiten sich darauf vor, sobald das Gesetz verabschiedet ist, Kryptowährungshandelplattformen einzuführen. Die Debatte ist für das Frühjahr 2026 geplant, mit einer möglichen Umsetzung ab dem 1. Juli 2026.
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