Das GENIUS-Gesetz: Warum die USA China gerade die Schlüssel zur globalen Finanzwelt übergeben haben

​Der Kongress hat soeben die größte Vermögensverschiebung in der Geschichte legalisiert – und fast niemand hat es bemerkt.

​Während die Welt abgelenkt war, verbot das GENIUS-Gesetz offiziell, dass stabile Münzen (wie Tether) Zinsen an Halter zahlen dürfen. Hier ist, warum diese "Regulierung" eigentlich eine finanzielle Zeitbombe ist:

​Die Zinsextraktion: Tether hält 135 Milliarden US-Dollar an Staatsanleihen. Bei einem Zinssatz von 4,5 % sind das jährlich 6 Milliarden US-Dollar Gewinn. Unter dem neuen Gesetz erhalten Sie 0 US-Dollar. Die Emittenten behalten alles.

​Der China-Faktor: Am 1. Januar 2026 hat China eine zinszahlende digitale Yuan (0,35 %) aktiviert. Für globale Händler steht nun die Wahl: Zahlen, um USD zu halten, oder belohnt werden, um Yuan zu halten.

​Der institutionelle Rückzug: "Scharfe Köpfe" verlassen bereits zinslose stabile Münzen. BlackRock (BUIDL) und Franklin Templeton (BENJI) erleben Milliardenbeträge an Zuflüssen, weil sie über eine andere rechtliche Struktur eine Rendite von etwa 4,9 % anbieten.

​Systemisches Risiko: Stabile Münz-Emittenten haben keine Rückendeckung durch die Fed. Laut BIS-Papier 1270 könnte eine Liquiditätskrise eine massive Verkaufswelle von Staatsanleihen auslösen, die Zinssätze in die Höhe treiben und die US-Wirtschaft destabilisieren.

Durch die Verbote von Zinsen auf digitale Dollar hat die USA ihr primäres Exportgut in ein "extraktives" Produkt verwandelt, während China ein "verteilendes" Produkt anbietet. Wir haben nicht die Dollar-Hegemonie gesichert; wir haben sie in Obsoleszenz reguliert.

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