Warum gefälschte Durchbrüche den Kryptomarkt dominieren

Gefälschte Durchbrüche sind keine Zufälle – sie sind eine Eigenschaft des Kryptomarktes. Im Gegensatz zu traditionellen Märkten handelt es sich bei Kryptowährungen um Märkte mit geringerer Liquidität, starkem Hebelwirkung und emotional geprägter Teilnahme. Dies schafft die perfekte Umgebung für falsche Bewegungen.

Die meisten Händler lernen, bei Durchbrüchen über dem Widerstand zu kaufen und bei Brüchen unter dem Unterstützungsniveau zu verkaufen. Da dieses Verhalten vorhersehbar ist, werden diese Levels mit Stop-Loss- und Limitaufträgen überfüllt. Der Preis nähert sich diesen Bereichen nicht an, um fortzusetzen – sondern um Liquidität auszulösen.

Zum Beispiel bricht der Preis über ein gut definiertes Hoch eines Bereichs. Das Volumen steigt sprunghaft an, Durchbruchshändler treten ein, Kurzpositionen werden gestoppt. Sobald diese Aufträge erfüllt sind, bleibt kein Treibstoff mehr. Der Preis stagniert und kehrt dann scharf um. Der Durchbruch „funktionierte“ nur lange genug, um Händler zu fangen.

Der Kryptomarkt verstärkt dieses Verhalten, weil Hebel die Zwangsausgänge verstärken. Ein kleiner Druck in eine Zone kann zu einer Kaskade von Liquidationen führen, was plötzliche Sprünge erzeugt, die überzeugend wirken – aber oft nicht nachhaltig sind.

Gefälschte Durchbrüche dominieren, weil die meisten Händler auf dieselbe Weise handeln. Der Markt bestraft keine Intelligenz – er bestraft Vorhersehbarkeit.

Echte Bewegungen beginnen normalerweise leise, nicht explosionsartig.

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