ÖLPREISE SINKEN STARK, ALS DIE EINSCHÄTZUNG ZWISCHEN DEN USA UND IRAN SICH BERUHIGT, MARKT BEGINT WIEDER RISIKO ZU BEWERTEN

Rohöl-Forward-Verträge gingen in der letzten Sitzung um mehr als 4% zurück, da der Markt das geopolitische Risiko im Nahen Osten als abgeklungen bewertete. Haupttreiber war die Aussage des US-Präsidenten Donald Trump, dass die USA keine militärischen Aktionen gegen Iran planen und Informationen erhalten hätten, dass Gewalt in Iran vorübergehend eingestellt wurde.

Diese Entwicklung verringerte die Angst vor einer Unterbrechung der Ölversorgung stark, die in den vorherigen Sitzungen stark in den Preisen berücksichtigt worden war. Da das Szenario eines militärischen Konflikts vorübergehend ausgeschlossen wurde, fiel der geopolitische Risko-Zuschlag an den Ölpreisen schnell ab.

Auf anderen Märkten zeigte sich eine relativ vorsichtige Reaktion. Bitcoin blieb stabil, was darauf hindeutet, dass Kapital noch nicht bereit ist, neue Positionen einzugehen, während der Gesetzesentwurf CLARITY weiterhin im US-Senat blockiert ist und die rechtliche Unsicherheit im Bereich Kryptowährungen weiterhin besteht.

👉 Analyse: Der Markt befindet sich in einer Phase der Abwertung geopolitischer Risiken, während risikobehaftete Vermögenswerte weiterhin an neuen Impulsen fehlen. Kurzfristig wird die Entwicklung wahrscheinlich stärker von politischen Entwicklungen als von Konfliktnachrichten abhängen.

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