Der Fluss hat kaum noch eine Chance, neue Höchststände zu erreichen. Es ist wahrscheinlich, dass das Maximum auch nicht 26 überschreiten wird, und es könnte sogar direkt abwärts gehen. Aus mehreren Gründen: Erstens wurde der zusätzliche Kapitalzufluss, der durch Sichtbarkeit und Traffic generiert wurde, bereits vollständig ausgebeutet. Vor dem gestrigen Abwärtstrend lag die Kontraktposition bei etwa 30 Einheiten, der Anteil der Großpositionen in Long-Positionen lag bei etwa 48 %, das Verhältnis der Konten zwischen Long- und Short-Positionen betrug 24 % zu 76 %. Heute sind diese Zahlen auf 15 Einheiten für die Gesamtposition, aktuell etwa 17 Einheiten, gesunken. Der Anteil der Großpositionen in Long-Positionen ist auf 39 %, aktuell etwa 42 %, gefallen. Das Verhältnis der Konten zwischen Long- und Short-Positionen beträgt nun 48 % zu 52 %, aktuell etwa 40 % zu 60 %. Besonders kritisch ist hier die annähernd halbe Verringerung der Gesamt-Kontraktposition, was auf eine Abnahme der Aufmerksamkeit und einen Abschluss der Ausbeutung der bestehenden Kapitalströme hinweist. Es sei denn, es kommt erneut zu zusätzlichen Kapitalzuflüssen, die die Kontraktposition auf das 1,8-Fache der aktuellen Höhe bringen. Je mehr Kapital, desto höher die neuen Höchststände – im Kern bedeutet das einfach: Je mehr „Grasfresser“ (Anleger), desto mehr „Brennstoff“ und desto stärker der Drang, den Preis zu treiben. Je mehr Liquidationen, desto stärker der Druck. Die deutliche Verringerung des Anteils der Großpositionen in Long-Positionen ist ebenfalls ein kritischer Wert. Tatsächlich befindet sich die überwiegende Mehrheit der Positionen in den Händen der Manipulatoren, weshalb sie mit nur wenig Kapital große Preisschwankungen erzeugen können. Die starke Verringerung des Anteils der Großpositionen in Long-Positionen bedeutet, dass die Manipulatoren bereits viel verkauft haben. Wird es nun für sie sinnvoll sein, erneut an diesem Preis ihre ursprünglichen Positionen zurückzukaufen? Die dafür nötigen Mittel scheinen wenig Sinn zu ergeben. Der einzige verbleibende Faktor ist der Funding-Rate. Doch auch diese hat bereits zwei Runden lang Schwankungen aufweisen müssen und ist durch die Verkaufstätigkeit der Manipulatoren stark abgesenkt worden. Daher sinkt auch ihre Bereitschaft, erneut stark zu agieren. Grundsätzlich befindet sich dieser Token momentan in der dritten Phase einer schwachen Erholungsbewegung, also am Ende der Preismanipulation. Die Wahrscheinlichkeit eines neuen Höchststands ist somit äußerst gering.