Ghana, Afrikas größter Goldproduzent, ändert seinen Ansatz beim Abbau, da es mehr aus den Rekordgoldpreisen weltweit herausziehen möchte. Die Regierung hat beschlossen, langfristige Bergbau-Stabilitätsabkommen aufzuheben und höhere Lizenzgebühren einzuführen, als Teil einer umfassenden Politikneujustierung, die darauf abzielt, die staatlichen Einnahmen zu erhöhen.

Unter der neuen Richtung werden bestehende langfristige Verträge aufgehoben, und die Bergbauregulierungen sollen verschärft werden. Vorgeschlagene Lizenzgebühren könnten bei etwa 9 Prozent beginnen und auf bis zu 12 Prozent ansteigen, wenn die Goldpreise über 4.500 US-Dollar pro Unze steigen, was etwa das Doppelte dessen wäre, was Unternehmen in der Vergangenheit bezahlt haben. Ghana stärkt zudem die Vorschriften zur lokalen Inhalts- und Eigentumsquote, damit ein größerer Anteil des durch den Abbau erzeugten Werts im Land verbleibt.

Da die Goldpreise weiterhin hoch bleiben, sieht die Regierung hier eine Gelegenheit, die öffentlichen Finanzen zu stärken und einen größeren wirtschaftlichen Einfluss auf ihre natürlichen Ressourcen auszuüben. Allerdings könnten die strengeren Bedingungen einige ausländische Bergbauunternehmen beunruhigen, insbesondere hinsichtlich der Investitionssicherheit und höherer Betriebskosten.

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