Nach mehreren Wochen der Unsicherheit um seine Tiefststände beginnt Bitcoin eine solide technische Erholung. Abgesehen von den grafischen Signalen stellt die bevorstehende Prüfung des CLARITY Act im US-Senat einen noch unterschätzten Treiber dar, der das Verhalten institutioneller Investoren und die Marktasymmetrie kurzfristig verändern könnte.
Seit seinen Tiefstständen im November, rund um 83.000 Dollar, scheint der Bitcoin-Kurs diese Woche eine Aufwärtsdynamik wiederzufinden. Die BTC/USD-Paarung erholte sich in zwei Sitzungen (Dienstag und Mittwoch) um etwa 7 % mit einem deutlichen Anstieg der Volumina und übertraf einen wichtigen kurzfristigen Wendepunkt um 94.000 Dollar, um ein zweimonatiges Hoch zu erreichen.
Aus grafischer Sicht bestätigt der Überschreitung dieses Schwellenwerts, der seit Anfang Dezember eine aktive Widerstandslinie darstellt, die Ausbruch nach oben aus einem aufsteigenden Dreieck. Das theoretische Ziel dieser Figur liegt rund um 107.000 Dollar, was einem Potenzial von etwa 10 % ab der Zone um 97.000 Dollar entspricht. Eine solche Bewegung würde den Bitcoin wieder an langfristige Referenzpunkte heranführen, insbesondere an die gleitende Durchschnittslinie von 200 Tagen, die von vielen Managern mit automatisierten Strategien eng verfolgt wird. Das Signal ist umso interessanter, da es nach einer deutlichen Korrektur seit dem Hoch im Oktober über 126.000 Dollar eintritt, einem Niveau, das weiterhin als Referenz für Gewinnmitnahmen dient.#BTC
