Der POL-Token von Polygon durchläuft eine Phase kurzfristiger Volatilität, während er einen starken Gesamttrend beibehält. Derzeit handelt POL bei etwa 0,149 USD, ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 4,7 % zurückgegangen, bleibt aber monatlich etwa 39 % im Plus. Dieser Kontrast verdeutlicht eine vertraute Marktdynamik: Gewinngewinnung und Unsicherheit nach einem starken Aufwärtstrend, anstatt einer klaren Strukturzerstörung.

Aus technischer Sicht bleibt das Momentum weiterhin positiv. Der RSI bei 64,7 deutet auf weiterhin vorhandene bullische Stärke hin, obwohl er Niveaus erreicht, bei denen oft Abkühlungsphasen einsetzen. Die unmittelbare Unterstützung liegt bei etwa 0,147 USD, ein Niveau, das bisher Verkaufsdruck absorbiert hat. Eine tiefere Korrektur könnte die Zone zwischen 0,139 und 0,140 USD testen, die eng mit dem 30-Tage-Durchschnitt zusammenfällt und den übergeordneten Aufwärtstrend weiterhin technisch gültig halten würde. Auf der Oberseite bleibt der Widerstand bei etwa 0,163 USD die entscheidende Zone, die die Bullen zurückerobern müssen, um die kurzfristige Kontrolle wieder zu übernehmen.

Fundamental verarbeitet der Markt gemischte Signale. Berichte über die DeadLock-Ransomware-Gruppe, die Polygon über eine schreibgeschützte „EtherHiding“-Technik ausnutzt, haben vorübergehende FUD eingeführt. Obwohl der Exploit keine Mittel oder die Integrität von Smart Contracts gefährdet, wirft er Bedenken hinsichtlich der Netzwerkoptik und potenziell erhöhter Überwachung durch Infrastruktur-Anbieter auf. Gleichzeitig haben Berichte über organisatorische Entlassungen zur kurzfristigen Unsicherheit beigetragen, selbst wenn Polygon weiterhin strategisch umpositioniert.

Diese Neupositionierung ist entscheidend für das langfristige Bild. Der Fokus von Polygon auf Stablecoin-Zahlungen und regulierte Infrastruktur, verstärkt durch kürzliche Übernahmen im Gesamtwert von 250 Millionen Dollar, deutet auf eine gezielte Wende hin zur finanziellen Integration in der realen Welt. Das erfolgreiche Upgrade von Madhugiri, das Durchsatz und Skalierbarkeit verbessert hat, stärkt weiter die Bereitschaft des Netzwerks für höhere Transaktionsvolumina, trotz episodischem Missbrauch.

Die Token-Ökonomie bietet ebenfalls einen stabilisierenden Gegengewicht. Seit Anfang Januar 2026 wurden etwa 12,5 Millionen POL-Token verbrannt, was einen schrittweisen deflationären Druck einführt. Obwohl bescheiden in Prozent, unterstützt dieser Trend die langfristige Disziplin bei der Versorgung während Phasen der Marktexpansion.

Die Positionierung des Smart Money spiegelt vorsichtigen Optimismus wider. Das Long/Short-Verhältnis nahe 1,13 deutet auf eine leicht bullische Tendenz hin, mit Anzeichen institutioneller Zuflüsse während des jüngsten Rückgangs. Short-Positionen bleiben vorerst profitabel, aber eine Erholung in Richtung $0,165 könnte diese Dynamik schnell umkehren und lokales Short-Covering auslösen.

Zusammenfassend scheint der aktuelle Rückgang von POL eher korrektiv als strukturell zu sein. Solange die wichtigen Unterstützungsniveaus gehalten werden, bleibt der Token innerhalb einer breiteren Erzählung der Erholung positioniert – einer, die zunehmend durch Zahlungen in der realen Welt, regulatorische Ausrichtung und Reifung der Infrastruktur geprägt ist, und nicht durch reine Spekulation.

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