Die neuesten Kern-Verbraucherpreisdaten aus den USA sind veröffentlicht worden und liegen unter den Erwartungen des Marktes! Dies deutet auf eine deutlich erkennbare Entspannung der Inflationsdruck, der die Wirtschaft seit langem belastet, hin.
Die Marktreaktion war rasch: Die Renditen amerikanischer Anleihen gingen sofort zurück, der Dollar schwächte sich ab und risikobehaftete Anlagen erhielten Auftrieb. Anleger betrachten dies allgemein als einen entscheidenden Wendepunkt – die bisherige Zinspolitik der Fed, die auf "höher und länger" abzielt, könnte früher als erwartet umgeschwenkt werden. Die Erwartungen an eine Senkung der Zinsen in diesem Jahr sind deutlich gestiegen.
Für die Durchschnittsbürger bedeutet die Inflationsverlangsamung, dass der Druck auf die Lebenshaltungskosten allmählich nachlassen könnte. Für die Fed bietet dies mehr Beobachtungsspielraum, die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung ist stark gesunken, und der Schwerpunkt der Politik könnte auf die angemessene Anpassung zur Unterstützung der Wirtschaft gerichtet werden.
Obwohl die Daten eines Monats allein noch keinen Sieg verkünden können (die Inflation im Dienstleistungssektor bleibt weiterhin hartnäckig), ist die Richtung ermutigend. In Zukunft ist weiterhin auf die Dauerhaftigkeit der Inflationsrückgänge und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zu achten. Doch unabhängig davon ist dies ein Bericht, der dem Markt Erleichterung und Hoffnung bringt.$FOGO

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