Die schwierigste Sache im Krypto-Bereich ist nicht das Geld selbst. Selbst wenn ich 48 Millionen verdiene, habe ich immer noch das Gefühl, dass das Geld nicht ausreicht.

Es ist kein Prahlen, sondern ein Gefühl, das viele, die es erlebt haben, verstehen werden.

Hier ein kurzer Hintergrund:

Ich bin 1990 geboren, habe mein Studium abgeschlossen und bin nach Shenzhen gegangen, 2016 bin ich in die Branche eingestiegen.

Jetzt lebe ich in Guangzhou, habe zwei Wohnungen und zwei Autos,

und gebe jeden Monat 100.000 aus, ohne es wirklich zu merken,

der Großteil meines Vermögens bleibt immer noch an der Börse.

Aber um ehrlich zu sein —

Das Trading ist schon lange nicht mehr romantisch.

Diejenigen, die wirklich langfristig im Markt verweilen,

haben die Phase von „Ein bisschen steigen macht glücklich, ein bisschen fallen macht schlaflos“ längst hinter sich gelassen.

Am Ende bleiben nur drei Wörter übrig:

Wiederholung, Monotonie, Selbstüberwindung.

1. Das sogenannte Durchmachen von Nächte ist für uns nichts Besonderes.

Für Trader ist der Markt der Wecker.

Tag und Nacht machen keinen Unterschied.

Du wirst viele sogenannte „junge Experten“ entdecken,

die zwar noch jung sind, aber älter aussehen als Gleichaltrige.

Körper und Emotionen werden gegen Erfahrung eingetauscht.

Ich gehöre zu den disziplinierten Leuten.

2. Hör auf zu träumen, dass jeden Tag alles glamourös ist.

Der wahre Zustand ist mehr „einfach nur durchwursteln“.

Selbst wenn ich rausgehe, bleibt immer ein gewisser Druck im Kopf.

Es ist nicht Gier, sondern Verantwortung.

Je mehr Menschen dir vertrauen, desto weniger kannst du aufhören.

Die meiste Zeit geht es nicht um gesellschaftliche Verpflichtungen,

sondern um das Beobachten des Marktes, das Lesen von Emotionen, das Zurückblicken und das Reflektieren.

Handynachrichten? Die kann man niemals vollständig abarbeiten.

3. Druck wird niemals verschwinden, er wird nur intensiver.

Anfangs habe ich gelernt, „wie man Druck abbaut“,

später habe ich geübt, „wie man Druck standhält“.

Fragen beantworten, Logik erklären, Positionen kalibrieren,

Verständnis hat jeder —

Ein Punkt Unterschied kann die Ergebnisse drastisch verändern.

Am Ende möchte ich ein paar Prinzipien teilen, die ich immer verteidige:

1️⃣ Verlasse dich nicht auf dein Gefühl, respektiere die aktuelle Marktstimmung.

2️⃣ Es muss einen Stopp geben, Struktur und Belastbarkeit sind unerlässlich.

3️⃣ Wenn die Logik stimmt, nutze sie; wenn nicht, gib es zu.

4️⃣ Trading geht nicht darum, wer besser ist, sondern wer weiter kommt.

Am Ende stellt sich heraus,

Trading hängt nie von Technik ab,

sondern von der Fähigkeit, mit der menschlichen Natur umzugehen.

Ich hoffe, dass jeder, der diesen Artikel liest, im Markt langsam denjenigen besiegen kann,

der dich am meisten zurückhält — dich selbst.