Die Vorsitzenden des Justizausschusses des Senats, Chuck Grassley (R-Iowa) und Dick Durbin (D-Ill.), haben kürzlich gegen ein umfassendes Gesetz zur Marktstruktur für Krypto Stellung bezogen, das speziell Bestimmungen anvisiert, die darauf abzielen, nicht verwahrende Softwareentwickler zu schützen.

Ab dem 16. Januar 2026 ist diese Friktion zu einem großen Hindernis für den Fortschritt der Gesetzgebung geworden. Hier ist die Aufschlüsselung, warum dies geschieht und was es für die Kryptoindustrie bedeutet.

Der Kernkonflikt: Zuständigkeitsstreitigkeiten

Der Hauptgrund für die Gegenwehr ist nicht unbedingt ein Hass auf Entwickler, sondern ein prozeduraler Machtkampf.

​Das "Banking"-Gesetz: Das Bankenausschuss des Senats veröffentlichte einen 270-seitigen Entwurf, der das Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA) beinhaltete.

​Die Beschwerde der Justiz: Grassley und Durbin argumentieren, dass das Bankenausschuss seine Grenzen überschritten hat. Da der Gesetzesentwurf Änderungen zu Titel 18 (dem bundesstaatlichen Strafgesetzbuch) beinhaltet, beansprucht der Justizausschuss die Zuständigkeit.

​Mangel an Konsultation: In einem am Freitag veröffentlichten Schreiben erklärten die Führer, dass sie nicht die Gelegenheit hatten, die Änderungen "bedeutungsvoll zu überprüfen", bevor der Gesetzesentwurf zur geplanten Überarbeitung eingereicht wurde.

​Was das BRCA erreichen will

​Der spezifische Teil des Gesetzesentwurfs, der umstritten ist – das Blockchain Regulatory Certainty Act – wird von der Krypto-Industrie stark favorisiert. Es soll klären, dass:

​Entwickler sind keine "Banken": Noncustodial-Softwareentwickler, Miner und Validatoren, die keine Nutzerfonds kontrollieren, sollten nicht als "Geldübermittler" klassifiziert werden.

​Ausnahmen: Es würden klare rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen, um sicherzustellen, dass das bloße Schreiben von Code oder die Pflege eines Netzwerks eine Person nicht den gleichen belastenden Vorschriften wie einer zentralen Börse wie Coinbase unterwirft.

​Breitere Branchenspannungen

​Das Eingreifen des Justizausschusses fügt eine wachsende Liste von Problemen für den Gesetzesentwurf hinzu:

​Austausch Opposition: Der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, erklärte kürzlich, dass die Börse den Gesetzesentwurf in der vorliegenden Form nicht unterstützen kann, da Bedenken hinsichtlich "tokenisierter Aktien" und Bestimmungen, die "Belohnungen auf Stablecoins töten könnten", bestehen.

​DeFi-Ungewissheit: Brancheninsider haben "zurückgeschreckt" vor neuen Offenlegungsanforderungen für dezentrale Finanzen (DeFi) und einem neuen Test, um zu bestimmen, ob ein Projekt "ausreichend dezentralisiert" ist.

​Bipartisanischer Druck: Während Sen. Cynthia Lummis und Ron Wyden die Schutzmaßnahmen für Entwickler als eigenständigen Gesetzesentwurf fördern, um sicherzustellen, dass sie nicht verloren gehen, gefährdet die Haltung des Justizausschusses das breitere Paket.

​Was kommt als Nächstes?

​Das Bankenausschuss des Senats muss nun entscheiden, ob er den Gesetzesentwurf ändern will, um die Führer der Justiz zufrieden zu stellen, oder ein Risiko eingehen, dass ein Streit im Plenum die Krypto-Regulierung bis zum Ende von 2026 zum Stillstand bringen könnte.

​Wichtiger Punkt: Der Widerstand betrifft weniger die Berechtigung, Entwickler zu schützen, sondern vielmehr, wer die Strafgesetze, die sie regeln, schreiben darf.

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