Die KI-Erzählung des Kryptowährungsmarktes hat an neuer Dynamik gewonnen, und das Near Protocol (NEAR) zeigt sich als einer der herausragenden Performer. In den letzten 30 Tagen ist NEAR um fast 18 % gestiegen, und über die Preisbewegung hinaus stärkt das Projekt weiterhin fundamental.

Quelle: Coinmarketcap

$NEAR derzeit als die dritaktivste Blockchain mit 38,9 monatlichen Nutzern eingestuft, hinter BNB Chain und Solana — ein Zeichen dafür, dass die Nutzung der Blockchain und die Entwickleraktivität stark bleiben.

Top 10 Blockchains nach aktiven Nutzern/Quelle: @BlokHash (X)

Wichtiger ist, dass das Tagesdiagramm jetzt eine klassische bullische Umkehrstruktur zeigt, die darauf hindeutet, dass sich NEAR für eine bedeutende Fortsetzung nach oben positionieren könnte.

Inverse Kopf-und-Schulter-Formation nimmt Gestalt an

Im Tageszeitrahmen hat NEAR ein gut definiertes inverses Kopf-und-Schulter-Muster gebildet, eine Konstellation, die allgemein als eine der zuverlässigsten bullischen Umkehrformationen in der technischen Analyse angesehen wird.

  • Die linke Schulter entwickelte sich Anfang Dezember in der Nähe der $1,65-Region, wo der Verkaufsdruck vorübergehend pausierte.

  • Darauf folgte ein tieferer Rückgang in Richtung des $1,45-Bereichs, der den Kopf bildete, während die breitere Marktschwäche den Preis belastete.

  • Die rechte Schulter tauchte dann auf, als NEAR erneut Unterstützung in der Nähe von $1,65 fand, was signalisierte, dass die Verkäufer die Kontrolle verloren.

Near Protocol (NEAR) Tageschart/Coinsprobe (Quelle: Tradingview)

Seit der Vollendung dieser Struktur hat NEAR stetig zugelegt und erfolgreich den 50-Tage-Durchschnitt zurückerobert, der nun als dynamische Unterstützung fungiert. Derzeit konsolidiert sich der Preis knapp unter einer wichtigen Nackenwiderstandszone zwischen $1,79 und $1,88, die auf dem Chart deutlich hervorgehoben ist.

Diese Konsolidierung nahe dem Widerstand geht oft einer Volatilitätserweiterung voraus und deutet darauf hin, dass ein entscheidender Schritt bevorstehen könnte.

Was kommt als Nächstes für NEAR?

Um die bullische Dynamik zu bestätigen, benötigt NEAR einen starken täglichen Schlusskurs über dem Nackenbereich von $1,79–$1,88, idealerweise gefolgt von einem erfolgreichen Retest dieser Zone als Unterstützung. Ein solcher Schritt würde den Ausbruch der inversen Kopf-und-Schulter-Formation validieren und einen Wechsel in der kurzfristigen Marktstruktur bestätigen.

Zusätzliche Stärke würde durch die Rückeroberung des 100-Tage-Durchschnitts in der Nähe von $1,96 kommen, der den Preis während des jüngsten Abwärtstrends begrenzt hat. Ein Bruch über dieses Niveau könnte die Aufwärtsdynamik beschleunigen, während zurückhaltende Käufer wieder einsteigen.

Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, zeigt die gemessene Kursprojektion aus der inversen Kopf-und-Schulter-Formation in Richtung der $2,36-Region, was einem potenziellen Anstieg von etwa 26 % vom Ausbruchsbereich entspricht.

Auf der Abwärtsseite könnte ein Scheitern, den Nackenbereich zu überwinden, zu weiterer Konsolidierung führen. In diesem Szenario wird es entscheidend sein, über dem 50-Tage-Durchschnitt und der Unterstützung bei $1,65 zu bleiben, um die bullische Struktur intakt zu halten. Ein Verlust dieser Niveaus würde die Ausbruchsthese verzögern und den Fokus zurück auf die seitwärts gerichtete Preisaktion verschieben.

Fazit

Das NEAR-Protokoll scheint sich unter dem Widerstand zu winden, gestützt von einem Lehrbuch-bullischen Umkehrmuster und einer sich verbessernden breiteren Stimmung. Obwohl eine Bestätigung noch erforderlich ist, deutet die technische Struktur auf Akkumulation statt Distribution hin, wobei Käufer allmählich die Kontrolle gewinnen.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargelegten Ansichten und Analysen dienen nur zu Informationszwecken und spiegeln die Perspektive des Autors wider, nicht als finanzielle Beratung. Technische Muster und diskutierte Indikatoren unterliegen der Marktvolatilität und können die erwarteten Ergebnisse liefern oder auch nicht. Anleger werden geraten, Vorsicht walten zu lassen, unabhängige Recherchen durchzuführen und Entscheidungen zu treffen, die mit ihrer individuellen Risikotoleranz übereinstimmen.