Von "Postfuß" zu "On-Chain": Stablecoins werden zur neuen Infrastruktur für globale grenzüberschreitende Zahlungen.
Effizienzrevolution: Traditionelle grenzüberschreitende Überweisungen sind auf komplexe Netzwerk von Korrespondenzbanken angewiesen, die Gebühren erreichen oft 6%-7% jährlich, und die Überweisung dauert mehrere Tage. Stablecoins (wie USDC, PYUSD, USDPT) ermöglichen durch Blockchain 24/7 Echtzeit-Abrechnungen, und die Gebühren können auf unter 1% gesenkt werden.
GENIUS Act Festlegung: Das am 7. Juli 2025 unterzeichnete "GENIUS-Gesetz" schafft einen föderalen Rahmen für Stablecoins in den USA und etabliert den rechtlichen Status von "Zahlungs-Stablecoins". Das Gesetz verlangt eine 1:1-Reserve (Staatsanleihen/Bargeld) und verbietet den Emittenten die Zahlung von Zinsen, mit dem Ziel, sie als reines Zahlungsmittel und nicht als Wertpapiere zu verwenden.
Einstieg der Giganten: * Western Union: Hat eine Partnerschaft mit Anchorage Digital angekündigt und plant, im ersten Halbjahr 2026 USDPT auf der Solana-Blockchain auszugeben und dabei ihr globales Netzwerk von 400.000 Standorten für den Austausch von Krypto/Fiat zu nutzen.
PayPal & Stripe: Haben Stablecoins nahtlos in ihr Händlerabrechnungssystem integriert durch die Integration von PYUSD und Bridge, wobei im Jahr 2026 der geschätzte Abrechnungsbetrag ihrer Stablecoins 15% des gesamten grenzüberschreitenden Volumens ausmachen wird.
Marktlandschaft: Bis 2026 wird erwartet, dass der weltweite Anteil an digitalen Überweisungen 60% überschreitet (etwa 550 Milliarden Dollar). Traditionelle Überweisungsanbieter (wie MoneyGram) transformieren sich durch Partnerschaften mit Stellar und Circle, um gegen die "Dimensionenverkleinerung" von Krypto-nativen Plattformen wie Coinbase und Kraken anzukämpfen.
