Die gerade veröffentlichten US-CPI-Daten für Dezember (veröffentlicht am 13. Januar 2026) zeigen, dass der Kern-CPI (Inflationsindikator ohne Lebensmittel und Energie) eine Jahresrate von 2,6% aufweist, ein monatlicher Anstieg von 0,2%, beides leicht unter den Markterwartungen (Erwartungen lagen bei 2,7% und 0,3%). Dies ist eines der niedrigsten annualisierten Niveaus der Kerninflation seit März 2021 und setzt den Trend der schrittweisen Rückkehr der Inflation fort.
Daten-Highlights und Schlüsselkomponenteninterpretation
Gesamt-CPI:monatlicher Vergleich +0,3%, jährlicher Vergleich +2,7%, entspricht weitgehend den Erwartungen.
Kern-CPI: jährlicher Vergleich nur +2,6%, gleichbleibend im Vergleich zum November, aber unter den erwarteten 2,7%, was darauf hindeutet, dass der Inflationsdruck ohne die volatilen Komponenten nachgelassen hat.
Die Hauptfaktoren, die die Daten belastet haben, umfassen: Die Preiserhöhungen bei Gebrauchtwagen und Lastwagen haben sich erheblich verlangsamt (von 3,6% auf 1,6%), Haushaltswaren und Betriebskosten (von 4,6% auf 4%).
Hartnäckige Faktoren bestehen weiterhin: **Wohnung (shelter)** steigt weiterhin um 0,4%, im Jahresvergleich +3,2%, bleibt das größte Gewicht im CPI und zeigt, dass die Dienstleistungsinflation weiterhin hartnäckig ist.
Der von der Fed am meisten beobachtete PCE-Kerninflationsindikator wird voraussichtlich leicht höher ausfallen (normalerweise liegt der PCE 0,2-0,5 Prozentpunkte unter dem CPI, könnte aber im Dezember aufgrund von Gewichtungsunterschieden höher ausfallen), aber die gesamte Richtung deutet weiterhin darauf hin, dass die Inflation sich langsam dem Ziel von 2% nähert.
Auswirkungen auf die Fed-Politik
Diese "leicht taubenhafte" Daten verstärken die Marktmeinung, dass die Fed in der ersten Hälfte des Jahres 2026 eine abwartende Haltung beibehalten könnte:
Die FOMC-Sitzung im Januar (27.-28. Januar) hat nahezu eine unveränderte Entscheidung (Wahrscheinlichkeit >95%) festgelegt.
Erwartungen an Zinssenkungen werden verschoben: vom Preismodell für Zinssenkungen im Juni auf nach Juli.
Aber wenn die Inflation in den kommenden Monaten weiterhin zurückgeht (insbesondere wenn die Zollwirkungen im Q1 ihren Höhepunkt erreichen), bleibt das Fenster für eine erneute Zinssenkung zur Mitte des Jahres weiterhin offen.
Die Trump-Regierung hat mehrfach öffentlich Druck auf die Fed ausgeübt, die Zinsen zu senken, aber Powell und sein Team legen offensichtlich mehr Wert auf Daten als auf politische Stimmen. Der Kern-CPI, der unter den Erwartungen liegt, hat zumindest vorübergehend die Sorgen über eine "Inflation, die erneut beschleunigt" gemildert.
Bedeutung für den Kryptomarkt und risikobehaftete Vermögenswerte
Kryptowährungen und risikobehaftete Vermögenswerte sind extrem empfindlich gegenüber den tatsächlichen Zinssätzen in den USA und den Liquiditätserwartungen. Diese Kern-CPI, die unter den Erwartungen liegt, wird normalerweise interpretiert als:
Kurzfristig positivDer Dollarindex steht unter Druck, die Renditen von US-Staatsanleihen fallen leicht, die Liquiditätserwartungen verbessern sich → BTC, ETH und andere Hauptwährungen könnten leicht eine Erholung zeigen.
Risikobereitschaft erwärmt sich: Inflationsabkühlung → Die Fed muss nicht zu stark hawkish sein → Die Bewertungen risikobehafteter Vermögenswerte werden stabiler unterstützt.
Aber es ist kein großer Bullenstarter: Die Kerninflation liegt weiterhin über 2%, die Preisstabilität im Wohnungsbau und die potenziellen Zollwirkungen bestehen weiterhin, die Fed wird es schwer haben, schnell zu einer erheblichen Lockerung überzugehen.
Das aktuelle Sentiment im Kryptomarkt hat sich von einer extrem pessimistischen Haltung Ende 2025 zu einer vorsichtigen Optimismus gewandelt. Wenn die PCE-Daten im Januar (veröffentlicht Ende Februar) weiterhin positiv ausfallen und in Kombination mit möglichen fiskalischen Stimulusmaßnahmen der Trump-Regierung, könnte es für Krypto-Assets ein zeitliches Fenster für Long-Positionen geben.
Zusammenfassend in einem Satz
Der Kern-CPI, der unter den Erwartungen liegt, ist keine "super-taubenhafte Bombe", sondern tatsächlich eine weitere Bestätigung für den Weg der Inflationsabkühlung. Für den Kryptomarkt bedeutet das: Kurzfristig nicht übermäßig pessimistisch sein, mittelfristig sollten die Auswirkungen der Wohn- und Dienstleistungsinflation sowie die tatsächlichen Auswirkungen der Zölle im Auge behalten werden. Was denkst du? Wird diese Daten zum Katalysator für BTCs Rückkehr auf 100.000 werden, oder ist es nur eine weitere "Kaufe die Erwartung, verkaufe die Tatsachen"-Marktbewegung?
Willkommen, deine Positionierungsstrategien in den Kommentaren zu diskutieren~ 🚀

