Die verborgenen Kosten des Rachehandels (die die meisten Trader ignorieren)
Rachehandel sieht selten nach Wut aus. Meistens fühlt es sich logisch an.
Ein Verlust passiert. Du überprüfst ihn schnell und denkst: „Die Idee war richtig, das Timing war einfach nicht gut.“ Also machst du einen weiteren Trade. Dann noch einen. Die Positionsgröße schleicht sich hoch. Geduld verschwindet.
An diesem Punkt hat sich das Ziel bereits verschoben.
Du handelst nicht mehr mit dem Markt – du handelst mit dem Gefühl, im Unrecht zu sein.
Rachehandel geht nicht darum, Geld zurückzugewinnen. Es geht darum, Vertrauen wiederherzustellen. Deshalb ist es gefährlich. Entscheidungen werden nicht mehr durch Regeln gefiltert, sondern durch Emotionen.
Die realen Kosten sind nicht nur die zusätzlichen Verluste. Es ist das, was danach passiert: • Du brichst Risikolimits, die du normalerweise respektierst
• Du verlierst das Vertrauen in deinen eigenen Prozess
• Du assoziierst Handel mit Stress statt mit Klarheit
Im Kryptohandel wird Rachehandel durch Geschwindigkeit verstärkt. Es gibt immer ein weiteres Setup, eine weitere Kerze, eine weitere Gelegenheit. Der Markt zwingt dich nie, aufzuhören – das musst du selbst tun.
Professionelle Trader versuchen nicht, einen schlechten Tag zu „reparieren“. Sie beenden ihn.
Ein Trade definiert dich nicht.
Eine emotionale Entscheidung kann deine Woche definieren.
Manchmal ist der profitabelste Schritt kein Trade.
Es ist, sich zurückzuziehen, bevor die Emotionen die Kontrolle übernehmen.




