Warum steigt Russell? Und $BTC nicht?
#Russell2000 vs #bitcoin , Eine wachsende Divergenz 📊
In den letzten drei Monaten hat der Russell 2000 weiterhin nach oben tendiert, während Bitcoin nach unten gegangen ist. Diese Divergenz wirft natürlich die Frage auf: Was treibt eine so klare Entkopplung?
📝 Zuvor habe ich Daten geteilt, die zeigen, dass Bitcoin sich vom Nasdaq abkoppelt – eine Korrelation, die historisch sehr stark war. Eine beliebte Erklärung war, dass die Rallye auf KI und Big Tech beschränkt war, während der Rest des Marktes zurückblieb. Der Russell 2000 stellt jedoch diese Erzählung in Frage. Er repräsentiert 2.000 Unternehmen mit kleiner Marktkapitalisierung, und diese bewegen sich eindeutig nach oben.
Warum steigt also Russell?
📍 Der Haupttreiber ist Liquidität und die Erwartungen an ein günstigeres Kreditumfeld. Kleine Unternehmen sind sehr empfindlich gegenüber finanziellen Bedingungen, und die Märkte preisen zunehmend eine leichtere Politik ein.
Warum steigt dann nicht
BTC, da es ebenfalls stark von Liquidität und Kredit abhängig ist?
📝 Meiner Meinung nach steht Bitcoin derzeit im Mittelpunkt einer größeren Debatte: Was ist gerade wichtiger – der 4-jährige Halvingszyklus oder die globalen Liquiditätsbedingungen? Die Antwort definiert weitgehend, ob Ihre Meinung für 2026 bullisch oder bärisch ist.
📍Ich glaube, dass Halvingszyklen eine kritische strukturelle Grundlage für Bitcoin bleiben. Sie sind wichtig. Aber Liquidität ist fast genauso wichtig. Aufgrund dieses Gleichgewichts betrachte ich das aktuelle Umfeld weiterhin als Bärenmarkt für Bitcoin – aber mit wichtigem Kontext.
💡 Genau wie der vorherige Bullenzyklus durch enge Liquidität eingeschränkt war, wird dieser Bärenmarkt ebenfalls anders sein. Erwarten Sie lokale Rücksprünge, kurzfristige Rallyes und sogar selektive Stärke in einigen Altcoins. In vielerlei Hinsicht wird dies das Gegenteil des unterfinanzierten Bullenmarktes sein, den wir zuvor gesehen haben.
Diesmal ist der Bärenmarkt von Bitcoin überfinanziert.