Milliarden-Dollar-Bank Standard Chartered bereitet neues Krypto-Prime-Brokerage vor: Bericht
Die britische multinationale Bank Standard Chartered plant Berichten zufolge, ein Prime Brokerage für den Kryptohandel einzurichten.
Laut Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, berichtet Bloomberg, dass der Bankenriese mit insgesamt 849 Milliarden Dollar an Vermögenswerten das neue Geschäft innerhalb seiner hundertprozentigen Beteiligungsgesellschaft SC Ventures betreiben wird.
Die Quellen sagen, dass die Gespräche noch in einem frühen Stadium sind und es noch unklar ist, wann der Service starten wird.
Im vergangenen Monat kündigte SC Ventures in einem Beitrag auf der professionellen Networking-Plattform LinkedIn an, dass es ein digitales Vermögensprojekt namens Project37C entwickelt, um der wachsenden institutionellen Nachfrage nach digitalen Vermögensmöglichkeiten gerecht zu werden. Das in Singapur ansässige Finanzdienstleistungsunternehmen nannte keinen externen Partner für das Joint Venture.
„Dieses Joint Venture wird das breitere digitale Vermögensökosystem von Standard Chartered ergänzen, das Verwahrung, Tokenisierung und Marktzugang umfasst, und zielt darauf ab, institutionelle Innovation in diesen sich schnell entwickelnden Bereich zu bringen.“
Der Bericht sagt, dass die Unterbringung des neuen Geschäfts innerhalb von SC Ventures Standard Chartered helfen könnte, die strengen Kapitalanforderungen für digitale Vermögenswerte zu vermeiden, die derzeit Banken auferlegt werden.
Unter den Basel-III-Regeln für den internationalen Bankensektor sehen Banken einen Risikozuschlag von 1.250 % für die Exposition gegenüber unbesicherten Krypto-Vermögenswerten wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH).
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