Viele denken, dass das Hauptproblem im Trading der falsche Einstieg ist.
Aber häufiger verschwindet die Einzahlung wegen eines großen Hebels, der keinen Platz für Fehler lässt.
Wenn der Hebel zu groß ist, löst selbst eine kleine Bewegung gegen die Position Emotionen aus.
Es kommt der Gedanke: „Jetzt wird es sich umdrehen“.
Dann noch ein wenig: „gleich gleich“.
Der Preis nähert sich dem Stop, berührt ihn fast — und springt zurück.
In diesem Moment entsteht das Gefühl, dass du alles richtig gemacht hast.
„Siehst du, ich habe durchgehalten.“
Aber dann passiert oft das Schlimmste.
Der Markt holt sich den Stop — und sofort danach bewegt er sich in die „richtige“ Richtung.
Es kommt der Impuls, wieder einzusteigen: „Jetzt wird es auf jeden Fall klappen.“
Du steigst erneut ein — und der Markt geht wieder gegen dich.
Und so im Kreis: Hoffnung, Erleichterung, Enttäuschung, den Wunsch, sich zu revanchieren.
Weniger Hebel garantiert keinen Gewinn.
Aber es nimmt diese emotionale Achterbahn weg und erlaubt, in der Entscheidung zu bleiben und nicht im Stress.
Im Trading ist es wichtig, psychologisch zu überleben.
Denn wenn der Kopf bricht, folgt das Depot.
