US-Staatsanleihen erreichen 4,24 % Rendite trotz Zinssenkungen der Fed amid $654B Schuldenanstieg
In der Woche vom 12. Januar 2026 verkaufte die US-Regierung etwa 654 Milliarden Dollar an Staatsanleihen. Trotz dreier Zinssenkungen durch die Federal Reserve Ende 2025 – die den Leitzins auf einen Bereich von 3,50 % – 3,75 % senkten – schoss die Benchmark-Rendite 10-jähriger Staatsanleihen am 16. Januar 2026 auf 4,24 %.
Dieses Renditeniveau stellt das höchste seit dem 2. September 2025 dar. Marktanalysten führen diese Entkopplung der langfristigen Renditen von den kurzfristigen Zinssenkungen der Fed auf mehrere Faktoren zurück:
Politische Unsicherheit: Die Bedenken bezüglich der Unabhängigkeit der Federal Reserve sind gewachsen, nachdem das Justizministerium eine strafrechtliche Untersuchung gegen Vorsitzenden Jerome Powell eingeleitet hat.
Nachfolgespekulation: Die Marktprognosen haben sich in Richtung Kevin Warsh als potenziellen Nachfolger verschoben, wenn Powells Amtszeit im Mai 2026 endet, was dazu führt, dass Investoren höhere Prämien für langfristige Schulden verlangen.
Robuste Wirtschaftsdaten: Stärker als erwartete industrielle Produktion und konstante Einzelhandelsausgaben haben eine "längere höhere" Zinsprognose unterstützt, da sie die wahrgenommene Dringlichkeit für weitere Lockerungen der Fed verringern.
Angebotsdruck: Das riesige Volumen neuer Staatsanleihen hat zu einem Überangebot an Anleihen geführt, was den Druck auf die Renditen erhöht hat.
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