
In einem Schritt, der unerschütterliche Überzeugung trotz heftiger Marktturbulenzen signalisiert, hat Michael Saylor angedeutet, dass Strategy Inc. (ehemals MicroStrategy) sich auf den größten Bitcoin-Kauf vorbereitet. Nach einem massiven Kauf von 1,25 Milliarden USD für 13.627 BTC just letzte Woche deutet Saylors neuester Teaser in den sozialen Medien, "Bigger Orange", auf einen Folge-Kauf hin, der frühere Käufe in den Schatten stellen würde. Wenn dieser Schritt ausgeführt wird, würde dies den Gesamtbestand des Unternehmens über die monumentale Grenze von 700.000 BTC hinaus treiben. Allerdings kommt diese aggressive Akkumulation zu einem hohen Preis; der Aktienkurs des Unternehmens ist im letzten Jahr um 50 % gefallen, und der einst hochfliegende Nettovermögenswert (mNAV) hat sich verflüchtigt, was das Unternehmen zwingt, sich auf aggressive Eigenkapitalverdünnung zu konzentrieren, um seinen digitalen Goldrausch zu finanzieren.
I. Der 700.000 BTC-Meilenstein: Satoshi’s Schatten verfolgen
Sollte Strategy Inc. einen Kauf tätigen, der größer ist als die vorherige Tranche von 1,25 Milliarden USD, wird es seinen Status in einer eigenen Liga festigen. Das Übertreffen von 700.000 Bitcoin würde die Treasury des Unternehmens nur hinter BlackRocks IBIT ETF und den legendären 1,1 Millionen BTC, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden, platzieren. Durch die systematische Aufnahme eines so signifikanten Prozentsatzes des im Umlauf befindlichen Angebots verwandelt Saylor das Unternehmen effektiv in einen gehebelten Bitcoin-Proxydienst, obwohl dieser zunehmend unter Beschuss von traditionellen Analysten an der Wall Street steht, die sich um die langfristige Nachhaltigkeit des Modells sorgen.
II. Prämienzusammenbruch: Das Ende der "Leichten Hebel"-Ära?
Jahrelang nutzte Strategy Inc. seine Markt-zu-Netto-Vermögenswert (mNAV)-Prämie als "magischen Geldbaum" zur Finanzierung von Akquisitionen. Doch da Bitcoin ETFs zunehmend das bevorzugte Fahrzeug für institutionelle Exposition geworden sind, ist diese Prämie auf etwa 1,0x zusammengebrochen. Mit einem Rückgang des Aktienkurses um 50 % kann das Unternehmen nicht mehr auf die Euphorie des Marktes vertrauen, um seine Bilanz zu überbrücken. Stattdessen hat es massive Kapitalerhöhungen in Höhe von 25 Milliarden USD allein im vergangenen Jahr durch den Verkauf von Stammaktien und die Ausgabe neuer Vorzugsaktien durchgeführt. Dieser "Eigenkapital-für-BTC"-Tausch hält die Treasury am Wachsen, wirft jedoch auch rote Flaggen bezüglich der Aktionärsverdünnung auf.
III. Wall Streets Warnung: Das "Bitcoin Yield"-Problem
Institutioneller Skeptizismus nimmt zu, wie die kürzliche Entscheidung von TD Cowen zeigt, das Kursziel für Strategy-Aktien von 500 USD auf 440 USD zu senken. Analysten konzentrieren sich besonders auf eine Kennzahl, die als "Bitcoin Yield" bekannt ist, die misst, wie viel Bitcoin-Exposition ein Anleger pro Aktie erhält. Da das Unternehmen so viel neues Eigenkapital ausgibt, um seine Käufe zu finanzieren, wird die "Rendite" für bestehende Aktionäre effektiv verwässert. Während einige Analysten argumentieren, dass Saylor eine "strukturelle Burg" geschaffen hat, die Banken nicht replizieren können, erzeugt die wachsende Kluft zwischen den Bitcoin-Beständen des Unternehmens und der Aktienperformance einen Test für die Geduld der Investoren.
IV. Wesentlicher finanzieller Hinweis
Diese Analyse dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine finanzielle, investive oder rechtliche Beratung dar. Berichte über eine neue Bitcoin-Akquisition, die 1,25 Milliarden USD übersteigt, basieren auf Signalen aus sozialen Medien und Marktinterpretationen vom Januar 2026 und wurden zum Zeitpunkt des Schreibens nicht in offiziellen SEC-Einreichungen finalisiert. Investieren in Strategy Inc. birgt erhebliche Risiken, darunter eine Volatilität des Aktienkurses von 50 % und das Potenzial für eine erhebliche Aktionärsverdünnung durch kontinuierliche Eigenkapitalausgaben. Bitcoin ist ein hochvolatiler Vermögenswert, und ein signifikanter Rückgang könnte die gehebelte Treasury-Strategie des Unternehmens gefährden. Führen Sie immer Ihre eigene umfassende Recherche (DYOR) durch und konsultieren Sie einen lizenzierten Finanzprofi, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.
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