Der große Stillstand: U.S. Verkäufer übertreffen jetzt Käufer um 530.000 📉🏠
Der U.S. Immobilienmarkt hat offiziell einen historischen Meilenstein erreicht: Die Kluft zwischen den Menschen, die verkaufen wollen, und denen, die kaufen können, hat sich auf 530.000 vergrößert - die größte jemals aufgezeichnete Diskrepanz.
Was treibt die Diskrepanz an?
Die Erschwinglichkeitswand: Hohe Hypothekenzinsen (durchschnittlich 6,3 %) und rekordhohe Immobilienpreise haben den Käuferpool "eingefroren". Viele potenzielle Hausbesitzer sind einfach preislich ausgeschlossen.
Ein "neues Normal" für den Bestand: Während die Gesamtanzahl der Angebote weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie liegt, übersteigt die Anzahl der aktiven Verkäufer (ca. 1,95M) erheblich die der aktiven Käufer (ca. 1,43M).
Regionale Hotspots: Dieser "Verkäuferüberschuss" ist am deutlichsten im Sun Belt (Florida und Texas) sichtbar, wo ein Bauboom nach der Pandemie zu einem Überangebot an Beständen geführt hat, das die lokale Nachfrage nicht bewältigen kann.
Die Prognose für 2026: Wer gewinnt?
Für Käufer: Dies ist ein seltener Zeitraum mit Verhandlungsmacht. Da mehr Häuser länger auf dem Markt bleiben, bieten Verkäufer zunehmend Preisnachlässe und "Konzessionen" (wie die Übernahme von Abschlusskosten) an, um Geschäfte abzuschließen.
Für Verkäufer: Die Ära des "Bietens" ist in den meisten Regionen vorbei. Ihre Immobilie ab Tag 1 genau zu bewerten, ist jetzt der einzige Weg, um der Falle "veraltetes Angebot" zu entkommen.
Der Silberstreif: Ökonomen prognostizieren einen "Immobilienreset" im Jahr 2026. Zum ersten Mal seit Jahren wird erwartet, dass die Löhne schneller wachsen als die Immobilienpreise, was diese massive Kluft langsam überbrücken sollte.



