Lateinamerika steht vor einem Handelssturm aufgrund der Erhöhung der Zölle in den USA (10% ab 2025) und des Anstiegs der internen Arbeitskosten. Die Region ist nicht vollständig vorbereitet: Ihre Exportwettbewerbsfähigkeit schwächt sich, und die regionale Integration bleibt unzureichend.
Die CEPAL warnt, dass die Auswirkungen im Jahr 2026 größer sein werden, mit dem Risiko einer wirtschaftlichen Stagnation. Die wichtigsten Herausforderungen umfassen die Abhängigkeit von den USA, die regionale Fragmentierung, den Wettbewerb aus Asien und Europa sowie die soziale Verwundbarkeit aufgrund möglicher Arbeitsplatzverluste.
Die Risiken umfassen Margenerosion, soziale Spannungen und energetische Abhängigkeit.
Die empfohlenen Strategien sind die Diversifizierung der Märkte in Richtung Asien und die EU, die Vertiefung der regionalen Integration, die Bereitstellung von steuerlichen und energetischen Anreizen, die Förderung von Innovation und Produktivität sowie der Aufbau einer strategischen Erzählung, die Investitionen anzieht und Resilienz vermittelt.
👉 In einem Satz: Lateinamerika steht vor einem Handelskonflikt, der sein Wachstum bedroht, kann jedoch eine Chance daraus machen, wenn es Märkte diversifiziert, seine Region integriert und auf Innovation setzt.