Japans 30-Jahres-Rendite erreicht Rekord von 3,6% nach Wahlbomben
Der "Takaichi-Handel" ist offiziell im Übermodus. Nach dem Aufruf von Premierministerin Sanae Takaichi zu einer vorgezogenen Wahl am 8. Februar ist die 30-Jahres-Anleihenrendite Japans auf 3,6% gestiegen – ein Rekordhoch, das das Ende billigen Geldes signalisiert.
⚡ Warum der Markt in Panik ist
Investoren bereiten sich auf eine massive Welle fiskalischer Expansion vor, während Takaichi für ein stärkeres Mandat kämpft. Wichtige Auslöser sind:
Steuersenkungsversprechen: Ein Vorschlag, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel für zwei Jahre auf 0% zu senken, was eine massive Einnahmelücke schafft.
"Wachstum zuerst" Agenda: Aggressive Ausgaben für KI, Halbleiter und Verteidigung werden erwartet, die die Staatsverschuldung in die Höhe treiben.
Der Renditeschub: Die Märkte verkaufen langfristige Schulden und wetten darauf, dass "Abenomics auf Steroiden" die Bank von Japan zwingen wird, die Zinsen früher zu erhöhen, um die Inflation zu dämpfen.
📉 Marktauswirkungen auf einen Blick
30-Jahre JGB: Rendite bei 3,6% (Historischer Ausverkauf).
Nikkei 225: Über 53.000 ansteigend aufgrund von Stimulus-Hoffnungen.
Yen (JPY): Schwächelt in Richtung 158+ pro Dollar.
Japan tauscht fiskalische Stabilität gegen aggressives Wachstum. Die Rendite von 3,6% ist die Art des Marktes zu sagen, dass die Ära der "nahezu null" Zinsen vorbei ist.
$NB $BTR $BLUAI



