Neue monetäre Ära könnte Gold in Richtung 6.000 $ treiben – Liquiditätsrisiko steigt aus Asien

Der renommierte Marktstratege Michael Hartnett glaubt, dass das globale Finanzsystem in eine neue monetäre Ordnung eintritt, die durch aggressive Staatsausgaben, zunehmende geopolitische Spannungen und das schwindende Vertrauen in traditionelle Vermögenswerte angetrieben wird.

🔹 Die langfristige bullische Struktur von Gold bleibt stark, selbst nach kurzfristigen überkauften Bedingungen. In den letzten vier Jahren hat Gold sowohl die US-Aktien als auch die Anleihen konstant übertroffen, und Hartnett prognostiziert eine mögliche Bewegung in Richtung der 6.000 $-Marke, während die fiskalische Disziplin weiterhin erodiert.

🔹 Investoren wird erwartet, dass sie Kapital von den US-Märkten in internationale Aktien umschichten. China (CN) hebt sich als ein wesentlicher Nutznießer hervor, wo ein Ende der Deflation breitere Rallyes in Japan und Europa auslösen könnte. Small-Cap-Aktien könnten ebenfalls an Schwung gewinnen, unterstützt durch niedrigere Zinssätze und mögliche Steuererleichterungen.

🔹 Das größte systemische Risiko liegt in Ostasien. Eine starke Aufwertung der regionalen Währungen — insbesondere wenn der japanische Yen aus dem 160-Bereich zurückschlägt — könnte Carry-Trades auflösen und einen globalen Liquiditätsschock auslösen.

📊 Gold und Silber Ausblick

Gold ($XAU) bleibt ein wichtiger Schutz gegen monetäre Instabilität

Silber ($XAG) könnte mit verstärkter Volatilität folgen, sobald sich die Liquidität verschiebt

Ist eine erhöhte Exposition gegenüber Edelmetallen der kluge Schutz, während sich die globale Geldordnung neu gestaltet?

⚠️ Markkommentar nur zu Bildungszwecken — keine Finanzberatung.