Südkoreanische Gerichte haben Gefängnisstrafen für zwei Männer verhängt, die an einem großangelegten Voice-Phishing-Betrug und anschließendem Geldwäsche mit Kryptowährungen beteiligt waren. Laut dem Urteil wurden Gelder in Höhe von etwa 1 Million USDT in der Stablecoin USDT durch eine illegale Krypto-Börse gewaschen.

Der Hauptorganisator des Plans, ein 41-jähriger Mann, wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Sein Untergebener und Mitarbeiter erhielt eine Strafe von zwei Jahren und acht Monaten. Die Staatsanwälte gaben an, dass die beiden eine illegale Kryptowährungsbörse betrieben, die als wichtiger Kanal für die Wäsche von Erlösen aus Voice-Phishing-Betrügereien diente.

Illegale Umtauschbörse, die als Geldwäschezentrum genutzt wird

Ermittler enthüllten, dass die Angeklagten eng mit einer organisierten Voice-Phishing-Gruppe zusammenarbeiteten, die größtenteils aus dem Ausland operierte. Die Kommunikation zwischen den Kriminellen fand über Telegram über einen Zeitraum von etwa drei Monaten statt.

Der Betrug folgte einem vertrauten Muster des Voice-Phishing. Die Täter gaben sich als Polizeibeamte oder verzweifelte Angehörige aus, um die Opfer zu täuschen und sie zur Überweisung von Geld unter falschen Vorwänden zu bewegen. Die Opfer wurden angewiesen, Gelder auf Bankkonten zu überweisen, die von der illegalen Umtauschbörse betrieben wurden, die von den verurteilten Männern geleitet wurde.

Sobald das Geld von lokalen Banken einging, wandelten die Mitarbeiter der Umtauschbörse die Fiat-Währung sofort in USDT um, den von Tether ausgegebenen Stablecoin. Der gesamte Prozess war darauf ausgelegt, so schnell wie möglich zu sein, um die Chancen auf ein Eingreifen der Behörden zu minimieren.

Gelder verschwanden innerhalb einer Stunde

Laut den Staatsanwälten war die Geschwindigkeit der Überweisungen ein entscheidender Faktor. Vom Moment an, in dem die Opfer ihr Geld sendeten, dauerte es oft weniger als eine Stunde, bis die Gelder von Bankkonten über die Bargeldabwicklung und schließlich in Kryptowährungsform bewegt wurden.

Diese schnelle Ausführung verhinderte, dass Banken und Aufsichtsbehörden die Konten rechtzeitig einfrieren konnten. Selbst als die Opfer den Betrug der Polizei meldeten, gab es praktisch kein Zeitfenster, um die gestohlenen Gelder zurückzuholen.

Die Staatsanwälte teilten dem Gericht auch mit, dass die Voice-Phishing-Operation selbst von Übersee aus durchgeführt wurde, obwohl der genaue Standort nicht bekannt gegeben wurde. Die entscheidenden Schritte zur Geldwäsche wurden jedoch über die illegale Umtauschbörse in Südkorea durchgeführt.

Gericht: Angeklagte machten Rückerstattung nahezu unmöglich

Der vorsitzende Richter Lee Young-cheol erklärte, dass das Gericht keinen Versuch der Angeklagten festgestellt habe, den schwerwiegenden Schaden, der den Opfern zugefügt wurde, zu mindern. Das Urteil wurde von der Zeitung Yeongnam Ilbo berichtet.

Der Richter beschrieb die Verbrechen als besonders gravierend und stellte fest, dass die Handlungen der Angeklagten nahezu jede Chance für die Opfer eliminiert hatten, ihr Geld zurückzuerhalten. Beide Männer wurden nach einem speziellen Gesetz verurteilt, das darauf abzielt, Schäden durch telekommunikationsbasierte Finanzbetrügereien zu verhindern und zu entschädigen.

Die Behörden räumten ebenfalls ein, dass die genaue Anzahl der von dem Voice-Phishing-Schema betroffenen Opfer unbekannt bleibt.

Warnungen über den zunehmenden Missbrauch von Stablecoins

Der Fall hebt einen breiteren Trend hervor, vor dem die südkoreanischen Behörden seit einiger Zeit warnen. Während die Kryptowährungsadoption in Südkorea weiterhin beschleunigt, werden digitale Vermögenswerte zunehmend für kriminelle Zwecke ausgenutzt. Die Aufsichtsbehörden berichteten von einem Anstieg der verdächtigen Krypto-Transaktionen um 54 % im Vergleich zum Vorjahr.

Minister und Gesetzgeber fordern jetzt schnelleres Handeln der Regierung, insbesondere in Bezug auf Stablecoins wie USDT und USDC. Im September warnte der Gesetzgeber Jin Sung-joon, dass Stablecoins häufiger in Devisenverbrechen, einschließlich illegalem Währungshandel, verwendet werden.

Er betonte die Notwendigkeit einer koordinierten und proaktiven Strategie, an der Strafverfolgungsbehörden wie KoFIU und der Korea Customs Service beteiligt sind, um kriminelle Finanzströme besser zu verfolgen, zu identifizieren und zu verfolgen.

Gesetzgeber fordern auch zusätzliche politische Maßnahmen, um illegale und unbefugte Geldtransfers zu verhindern und um finanzielle Verbrechen im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten effektiver anzugehen.

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